Lambda Physik Investitionen gekürzt

Der Laserhersteller ist wieder profitabel. Der Turnaround hat jedoch seinen Preis.

Göttingen - Der Laserhersteller Lambda Physik  hat im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres (September bis Dezember) erneut einen Umsatzrückgang verzeichnet. Da das Unternehmen aber seine Investitionen in Forschung und Entwicklung deutlich verringert hat, schaffte Lambda wieder die Rückkehr in Gewinnzone.

Die Erlöse fielen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um 7 Prozent auf 24,1 Millionen Euro, teilte das im Nemax 50 notierte Unternehmen mit. Gleichzeitig habe sich das Nettoergebnis auf plus 300.000 Euro verbessert: Im Vorjahreszeitraum hatte man noch einen Verlust von knapp einer Million Euro verzeichnet.

100 Millionen Euro Umsatz erwartet

Allerdings wird die Rückkehr in die Profitabilität mit deutlich weniger Investitionen in die Zukunft bezahlt. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurde auf rund 2,9 Millionen Euro reduziert nach 4,8 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Für das Gesamtjahr 2002/2003 bekräftigte Lambda unterdessen seine Prognose. Hier geht das Unternehmen unverändert von Umsatzerlösen von rund 100 Millionen Euro und einem positiven Nettoergebnis aus.

Während das Europageschäft von Lambda anzog, verzeichneten die Regionen Asien und USA erneut deutliche Umsatzeinbrüche. In Europa kletterten die Erlöse um gut die Hälfte, in den USA und Asien verbuchte das Unternehmen dagegen Erlösrückgänge von jeweils rund 20 Prozent.

Das in der Vergangenheit stark gebeutelte Geschäftsfeld Lithographie verzeichnete im Vergleich zum Vorjahresquartal einen Umsatzsprung um 76 Prozent auf knapp 7,2 Millionen Euro. Die Geschäftsbereiche Industrie und Wissenschaft/Medizin verbuchten allerdings ein Minus von jeweils mehr als 20 Prozent. Unverändert hoch präsentierten sich erneut die Vorräte des Unternehmens, die sich zum Jahresende 2002 auf 36,6 Millionen Euro summierten.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.