Commerzbank Notenschnitt verschlechtert

Die Reserven werden aufgezehrt, die Ertragsstärke schrumpft. Moody's senkt die Bewertung.

Frankfurt - Moody's Investors Service hat das Rating für die vorrangigen unbesichterten Verbindlichkeiten und Einlagen der Commerzbank  auf "A2" von "A1" heruntergestuft.

Das Finanzstärke-Rating werde auf "C" von "B-" verringert, teilte die Ratingagentur mit. Der Ausblick für das Langfrist- und das Kurzfrist-Schuldenrating, für das Einlagenrating und das Finanzstärkerating sei aber "stabil". Mit Ausnahme der Hypothekenbank, Essen, werde das Rating "Prime-1" der kurzfristigen Einlagen und der Commercial Paper aller bewerteten Commerzbank-Töchter bestätigt. Der Ausblick sei hier auf "stabil" von "negativ" verändert worden.

Die lang- und kurzfristigen Schuldenratings, das Einlagenrating "A2/P-1" und das Hypotheken- und Pfandbriefrating "Aa2" beziehungsweise "Aa1" der Hypothekenbank sei auf die Beobachtungsliste mit negativer Implikation gesetzt worden.

Moody's erklärte die veränderten Ratings mit der geringeren Ertragsstärke des Konzerns. Vor allem das Investmentbanking- und das Vermögensverwaltungsgeschäft hätten sich abgeschwächt. Ebenso habe sich die wirtschaftliche Kapitalisierung der Commerzbank durch die Aufzehrung der Reserven verringert.

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