Ford Mazda-Kauf dementiert

Zwei Wochen nach dem Volvo-Coup findet sich der zweitgrößte Autobauer der Welt erneut in den Schlagzeilen: Der US-Hersteller dementierte am Mittwoch einen Bericht, wonach er Mazda vollständig schlucken wolle.

Köln/Düsseldorf - "Das ist reine Spekulation", sagte eine Sprecherin von Ford am Mittwoch. "Wir kommentieren das nicht weiter." Die "Wirtschaftswoche" hatte am Mittwoch vorab berichtet, daß Ford alle Anteile an der japanischen Mazda Motors, dem fünftgrößten Autohersteller der Welt, übernehmen wolle.

Größte Mazda-Aktionäre neben Ford sind den Angaben zufolge die Sumitomo-Gruppe und das Handelshaus Itochu. Ford-Chef Jacques Nasser hatte angekündigt, daß der Konzern seine Aktivitäten in Fernost verstärken will.

Neben der Minderheitsbeteiligung bei Mazda zählen zur Modellpalette von Ford bereits Lincoln, Mercury, Jaguar, Aston Martin und demnächst auch Volvo-Personenwagen. Die Übernahme der Schweden bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden und der Volvo-Aktionäre.

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