Wella Trotz Konjunkturflaute auf Wachstumskurs

Saubere Bilanz. Die Erlöse sind kräftig gestiegen, die Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt.

Darmstadt - Der Haarkosmetikkonzern Wella  hat in den ersten neun Monaten seinen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 11,9 Prozent auf 186,1 Millionen Euro gesteigert und seine Umsatzprognose für das laufende Jahr bekräftigt. Der Umsatz sei um 6,3 Prozent auf 2,416 Milliarden Euro geklettert, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Darmstadt mit. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus von zehn bis 14 Prozent.

Die Umsatz- und Ertragsentwicklung wurde laut dem Vorstandsvorsitzenden Heiner Gürtler von einem starken dritten Quartal geprägt. Die Wachstumsdynamik nehme wieder zu.

Der Überschuss stieg in den ersten drei Quartalen von 63,096 Millionen auf 68,331 Millionen Euro.

Unternehmenschef Gürtler hob den Anstieg der Ebit-Rendite im Konzern von 7,3 Prozent auf 7,7 Prozent hervor. Das dritte Quartal habe mit einem Umsatzplus von 7,7 Prozent bei einem Anstieg des Ebit um mehr als 50 Prozent positiv zu den Neunmonats-Zahlen beigetragen.

Die Integration zugekaufter Unternehmen in den Wella-Konzern verläuft laut Gürtler gut. Graham Webb, Yardley of London, Escada Beaute, Tony&Tina und Atkinson seien weitgehend eingegliedert.

Nach Einschätzung von Gürtler werden auch weiterhin die schwachen Währungen die konsolidierten Zahlen des Unternehmens beeinträchtigen. Für das Gesamtjahr erwartet er einen wechselkursbereinigten Umsatzzuwachs zwischen zehn und 14 Prozent, nachdem der Umsatz in den ersten neun Monaten wechselkursbereinigt um 10,2 Prozent gestiegen war.

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