Infineon Schelte von Analysten

Nach enttäuschenden Quartalszahlen straft die Deutsche Bank den Chiphersteller ab.

Frankfurt - Nach der Vorlage enttäuschender Zahlen in der vergangenen Wochen haben sich verschiedene Investmenthäuser skeptisch zu Infineon  geäußert. Die Aktie gab am Montag in einem schwachen Marktumfeld deutlich nach. Am Freitag hatte der Chiphersteller einen Verlust in Höhe von rund einer Milliarde Euro bekannt gegeben.

Die Deutsche Bank hat daraufhin den Titel herabgestuft. Die Analysten reduzierten ihr Rating für Infineon von "Kaufen" auf "Halten". Sie erwarten weitere Rationalisierungsmaßnahmen im Speicherchipbereich.

Auch Goldman Sachs senkte am Montag die Bewertung der Aktie von "Outperformer" auf "In Line". Die Gewinnprognose für das kommende Jahr wurde von 0,21 auf 0,11 Euro gesenkt. Die Einstufung habe nichts mit der operativen Geschäftsentwicklung im vierten Quartal zu tun, sondern mit der Entwicklung der DRAM-Preise, erklärten die Analysten.

Langfristig sind die Analysten von GS dennoch positiv gegenüber dem Titel eingestellt. Kurzfristig werde sich der Titel aber nur mit dem Markt entwickeln angesichts der jüngsten überdurchschnittlichen Aktienentwicklung und der DRAM-Preise.

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