Brain International Börsengang im März

Der Softwaredienstleister plant für den 10. März den Börsengang am Neuen Markt in Frankfurt.

Stuttgart - Der Spezialist für Software und Beratung für die mittelständische Fertigungs- und Zulieferindustrie will mit dem Emissionserlös sein internationales Wachstum und die Weiterentwicklung der Produktpalette finanzieren. Das gab die Firmenleitung am Dienstag in Stuttgart bekannt.

Vorgesehen ist die Plazierung von über zwei Millionen Stammaktien. Geplant ist dazu eine Kapitalerhöhung und die Umplazierung von Gesellschafteranteilen. Derzeit beträgt das Grundkapital 1,9 Millionen Mark. Näherere Details sollen später mitgeteilt werden.

Helmut Polzer hält derzeit sechs Prozent der Anteile, Kurt Rembold 25 Prozent und Thomas Holzer 21 Prozent - dies sind die Firmengründer. Dazu kommen die IBM Deutschland (zehn Prozent) und die Schitag Ernst & Young Unternehmensberatung GmbH (25 Prozent); beteiligt sind noch weitere Gesellschafter. Die Altgesellschafter wollen künftig Mehrheitsaktionäre bleiben.

1998 erwirtschaftete die Brain International einen Umsatzzuwachs von 51 Prozent auf 169,6 Millionen Mark. Der Jahresüberschuß sank allerdings um 58 Prozent auf 7,5 Millionen Mark. Vorstand Eckhard Rein begründete den Ergebniseinbruch mit dem Wegfall von Sonderfaktoren, die den Gewinn 1997 noch stark nach oben getrieben hatten.

Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz erhöhte sich im vergangenen Jahr um vier Prozentpunkte auf 14 Prozent. Das Auslandsgeschäft des Softwarekonzerns wuchs stärker als das Inlandsgeschäft. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem weiteren starken Anstieg des Umsatzes um etwa 70 Prozent auf 288 Millionen Mark, sagte Vorstandsmitglied Thomas Holzer.

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