DWS Renten- und Geldmarktfonds gefragt

Trotz der Flaute an den internationalen Kapitalmärkten bleiben Anleger Investmentfonds treu.

Frankfurt - Das Vermögen der in Deutschland zugelassenen 1064 Aktienfonds ist in den ersten neun Monaten 2002 von 146,3 Milliarden Euro im Vorjahr auf 111,4 Milliarden Euro eingebrochen. Das Nettomittelaufkommen der Aktienfonds ging von Januar bis September von 4,3 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,3 Milliarden Euro zurück. Dies geht aus der aktuellen Statistik des BVI Bundesverband Deutscher Investment- und Vermögensverwaltungs-Gesellschaften e.V. hervor.

Offene Immobilienfonds waren mit neuen Anlagemitteln in Höhe von 13,1 Milliarden Euro die Gewinner der ersten neun Monate (Vorjahr 4,5 Milliarden Euro). Sie profitierten laut BVI unverändert von der Unsicherheit der Anleger über die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten. Das verwaltete Vermögen bei Immobilienfonds betrug 68,9 Milliarden Euro (Vorjahr 52,7 Milliarden Euro).

Wichtiger Absatzträger von Januar bis September waren Rentenfonds: Sie erzielten einen Netto-Absatz von 4,1 Milliarden Euro. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum verzeichneten sie noch Abflüsse von 223 Millionen Euro. Das Volumen der Fonds stieg von 109,0 Milliarden Euro (30. September 2001) auf 118,6 Milliarden Euro.

Besonders gefragt waren in den ersten drei Quartalen des Jahres die Geldmarktfonds, in die die Anleger neue Mittel in Höhe von 9,5 Milliarden Euro investierten. Damit sind sie nach den Offenen Immobilienfonds die Fondsgruppe mit dem höchsten Mittelzufluss. Diese Fonds werden nach wie vor stark als kurzfristiger Parkplatz für Liquiditätsbestände in Anspruch genommen. Das Volumen der 87 Geldmarktfonds belief sich per Ende September auf 59,9 Milliarden Euro.

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