Morgan Stanley Wertpapier- und Beratungssparte enttäuschen

Die Börsenflaute vermiest das Ergebnis. Der Gewinn ist überraschend stark zurückgegangen.

New York - Die schwachen Weltbörsen haben bei der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley  im dritten Quartal zu einem überraschend starken Gewinnrückgang geführt. Der Gewinn je Aktie sei von 65 US-Cent auf 55 US-Cent gesunken, teilte Morgan Stanley am Donnerstag mit.

Analysten hatten laut First Call/Thomson Financial im Durchschnitt einen Gewinn von 67 US-Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um elf Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Der Überschuss aus dem Wertpapierhandel verringerte sich den Angaben zufolge um 36 Prozent auf 265 Millionen Dollar.

Im dritten Quartal sank der Überschuss laut Morgan Stanley um 17 Prozent auf 611 Millionen Dollar. Gegenüber dem zweiten Quartal 2002 ergebe sich ein Minus von 23 Prozent.

Innerhalb seiner Wertpapiersparte verbuchte Morgan Stanley im Beratungsgeschäft einen Umsatzrückgang von 59 Prozent. Ursache sei in erster Linie die stark gesunkene Zahl von Übernahmen und Fusionen gewesen.

Im Vermögensmanagement sei der Überschuss Dank gesenkter Betriebskosten hingegen um sechs Prozent auf 136 Millionen Dollar gestiegen. Der Umsatz sei jedoch gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent gesunken. Das verwaltet Vermögen sank den Angaben zufolge um zehn Prozent auf 424 Milliarden Dollar.

Im Kreditgeschäft stieg der Überschuss laut Morgan Stanley um sieben Prozent auf 210 Millionen Dollar.

J.P. Morgan Chase: Rückstellungen sorgen für Gewinneinbruch

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