Balda Kehrtwende geschafft?

Der Handyzulieferer kehrt in die Gewinnzone zurück. Auch der Ausblick gefällt.

Bad Oeynhausen - Der Handy-Zulieferer Balda  ist im abgelaufenen Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Für das laufende Quartal stellte der Vorstand erneut steigende Umsätzen auf 48 Millionen Euro in Aussicht, wie der im Nemax 50 notierte Kunststoffverarbeiter am Dienstag nach Börsenschluss in Bad Oeynhausen mitteilte. Ab dem 4. Quartal erwartet Balda zudem erste Umsatz-Beiträge aus dem neuen Unternehmensbereich Medizintechnik.

Balda bestätigte seine vorläufigen Zahlen für das 2. Quartal. Demnach wurde bei einem Umsatz von 42,1 Millionen Euro ein Quartalsüberschuss von 70.000 Euro oder 0,2 Cent pro Aktie erwirtschaftet. Im vorangegangenen Quartal war bei einem Umsatz von 35,7 Millionen Euro ein Minus von 2,3 Millionen Euro oder 7 Cent pro Aktie eingefahren worden.

Das Vorsteuerergebnis (EBT) erhöhte sich im abgelaufenen Quartal von minus 3,2 Millionen Euro auf plus 0,2 Millionen Euro, wie es weiter hieß. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von minus 1,8 Millionen Euro auf plus 1,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Amortisation und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im selben Zeitraum von 2,9 Millionen auf 6,3 Millionen Euro.