EM.TV Kein Ausgleich für Kursverluste

55 Aktionäre haben vor Gericht verloren. Das Unternehmen muss keinen Schadenersatz zahlen.

München - Im Kampf um Schadenersatz für Kursverluste sind Aktionäre des angeschlagenen Medienunternehmens EM.TV  auch in zweiter Instanz gescheitert. Das Oberlandesgericht München habe die Berufung von 55 EM.TV-Aktionären gegen ein Urteil des Landgerichts München I zurückgewiesen, teilte EM.TV am Freitag in München mit.

Die Anleger wollten Kursverluste ihrer Aktien in Höhe von 800.000 Euro einfordern. Durch die Talfahrt der EM.TV-Aktie hatten die Papiere zum Teil mehr als 90 Prozent ihres Wertes verloren. Auch mehrere andere EM.TV-Aktionäre hatten in den vergangenen Monaten ohne Erfolg vor Gericht um Schadenersatz gekämpft.


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