Deutsche Bank Den Roten auf der Spur

Das Rennen um den Ferrari-Börsengang geht weiter. Die Deutsche Bank setzt nach.

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank will weiterhin den Börsengang von Ferrari betreuen. Das sagte der Generaldirektor der Deutschen Bank Italia SpA, Thomas Rüschen, der "Börsen-Zeitung" (Dienstagausgabe). Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann hatte in einem Interview der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" bereits am Wochenende Interesse am IPO der Luxusautomarke bekundet.

"Wir haben ein Spiel, aber nicht die Meisterschaft verloren", kommentierte Rüschen den Deal Mediobanca-Ferrari. Der strategische Partner der Commerzbank, Mediobanca, hatte insgesamt 34 Prozent an Ferrari vom Mutterhaus Fiat übernommen, um dem italienischen Autohersteller Liquidität zu verschaffen. An die Commerzbank wurden dann 10 Prozent der Anteile weitergereicht.

Das Commerzbank-Engagement soll allerdings nur ein vorübergehender Boxenstopp sein. Falls die Situation an den Aktienmärkten wieder aufhellt, sollen die roten Aktien an der Börse platziert werden.

Fiat: Mediobancas Alleingang Commerzbank: Mit Ferrari auf der Überholspur

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