Gericom Prognosen gesenkt

Nach enttäuschenden Quartalszahlen gibt der Notebook-Hersteller jetzt eine Gewinnwarnung aus.

Linz - Gericom  hat seine Gewinn- und Umsatzprognose für das laufende Jahr wegen des Umsatzeinbruchs im ersten Quartal nach unten geschraubt. Demnach werde der Umsatz und die Marge aus dem Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf dem Vorjahresniveau verharren, teilte das im Nemax-50-Index notierte Unternehmen am Mittwoch vor Börseneröffnung mit.

Bislang wollte Gericom seinen Umsatz von 539,9 Millionen Euro im Vorjahr auf 640 Millionen Euro steigern. Die Ebit-Marge war bisher mit einem Plus von 5,3 Prozent geplant - nach 4,91 Prozent im Jahr 2001. Das Unternehmen will das laufende Jahr zu Konsolidierung nutzen, hieß es. Unter anderem sei der Einsatz eines neuen Warenwirtschaftssystems geplant. Zudem plane Gericom in den nächsten Monaten einige Produkt-Innovationen.

Erst vor zwei Wochen hatte das Unternehmen enttäuschende Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Wegen Problemen mit dem Lieferanten Intel  fiel das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 8,13 Millionen Euro auf 4,34 Millionen Euro. Der Umsatz sackte von 163,3 Millionen Euro auf 87,99 Millionen Euro.