US-Konjunktur Keine Sorgen vor einer Abschwächung

Niedrige Inflation, sinkende Arbeitslosen-Zahlen und steigende Börsenkurse heizen die Verbraucher-Nachfrage in den USA weiter an. Analysten sind zuversichtlich, daß die Konjunktur weiter boomt.

Washington - Die US-Wirtschaft bleibt auf Kurs: Nach einem guten ersten Quartal dürfte die Bruttosozialprodukt in diesem Jahr um 3,4 Prozent wachsen, heißt es bei Analysten. Im Vorjahr war das Wachstum mit 3,9 Prozent zwar noch höher. Doch die aktuelle Schätzung enthält nach Meinung der Analysten genau den richtigen Mix aus Konjunkturboom ohne zuviel Inflationsdruck.

Vor allem die private Nachfrage sorgt für weiteres Wachstum. Im Februar sorgte die Kauflust der Amerikaner - sie kauften für mehr als 19 Milliarden Dollar Importwaren - für ein Rekord-Handelsdefizit bei Gütern und Dienstleistungen.

Als Hauptursache für den Nachfrageboom gilt die sinkende Arbeitslosigkeit. Der solide Arbeitsmarkt steigert das Vertrauen der Konsumenten. Im März erreichte die Quote der Arbeitslosen mit 4,2 Prozent ein 29-Jahres-Tief. Dagegen stiegen die Löhne mit 0,2 Prozent im ersten Quartal nur leicht.