Linde Plus trotz Flaute

Der Konzern steigert den Gewinn. Die Dividende soll unverändert bleiben.

Wiesbaden - Der Maschinen- und Gasehersteller Linde  hat den Jahresüberschuss 2001 trotz der Konjunkturflaute um 5,2 Prozent gesteigert. Nach 274 Millionen Euro im Jahr 2000 seien nun 289 Millionen Euro erwirtschaftet worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Das Ergebnis vor Steuern habe um fünf Prozent auf 505 Millionen Euro zugenommen, teilte Linde am Donnerstag vor Börsenbeginn mit. Analysten hatten nach einer Umfrage von Reuters im Durchschnitt mit 515 Millionen Euro gerechnet. Angesichts des schlechten Konjunkturklimas unterstreiche die positive Geschäftsentwicklung die führende Wettbewerbsposition des Konzerns, hieß es. Der Umsatz sei 2001 um 7,4 Prozent auf 9,076 Milliarden Euro gewachsen.

Einen Ausblick auf das laufende Jahr legte der weltweit viertgrößte Hersteller von Industriegasen nicht vor. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 4,4 Prozent auf 2,39 Euro. Linde hatte bereits Ende Januar Geschäftszahlen zu Umsatz und Auftragseingang im vergangenen Jahr vorgelegt.

Die Dividende soll mit 1,13 Euro je Aktie unverändert zur Jahresdividende 2000 ausfallen. Allerdings sei für das vorherige Geschäftsjahr zusätzlich eine einmalige Sonderausschüttung in Höhe von 0,22 Euro je Aktie ausgeschüttet worden.