Nemetschek Börsengang im Frühjahr

Das Software-Unternehmen will in den nächsten Monaten an den Neuen Markt.

München - Nemetschek will noch im Frühjahr an den Neuen Markt in Frankfurt. Mit dem Börsengang solle ein "überdurchschnittliches Wachstum" vor allem durch Firmen-Zukäufe finanziert werden. Das teilte die Nemetschek AG am Montag mit. Das Systemhaus erzielte 1998 vorwiegend mit CAD-Programmen für die Baubranche rund 170 Millionen Mark Umsatz. 1997 hatten die Erlöse bei 132,5 Millionen Mark gelegen. In Deutschland ist Nemetschek nach eigenen Angaben in seinem Bereich Marktführer und das drittgrößte selbständige Softwarehaus.

Mit Beginn des neuen Jahres übernahm Nemetschek die Friedrich und Lochner GmbH in Stuttgart. Dadurch steige der Marktanteil in der Baustatik auf mehr als 50 Prozent, hieß es. Zudem beteiligte sich das Unternehmen mit 70 Prozent an der Glaser ISB CAD Programmsysteme GmbH aus Wennigsen.

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