Job-Offensive Junge Arbeitslose dürfen hoffen

Die Aktion "100.000 Jobs für Jugendliche" läuft erfolgreich an. Zwei Milliarden Mark sind bereits auf die Arbeitsämter verteilt worden.

Berlin - Die ersten jungen Menschen profitierten bereits von den Sofort-Maßnahmen, berichteten Arbeitsminister Walter Riester (SPD) und Bernhard Jagoda, Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, am Freitag.

Von den zwei Milliarden Mark, die für das Programm zur Verfügung stehen, wurden 60 Prozent den alten und 40 Prozent den neuen Länder zugewiesen. Ab nächster Woche wollen Bund und Bundesanstalt die 452.402 Arbeitslosen unter 25 Jahren und die 31.002 Jugendlichen ohne Ausbildungsstelle in Briefen auf die Chancen des Programms aufmerksam machen.

Riester und Jagoda appellierten an Länder, Gemeinden, Arbeitgeber, Gewerkschaften, Betriebe, Kirchen sowie Sozialträger, die Arbeitsämter zu unterstützen.

Kritik kam von der Union. Es erscheine mehr als zweifelhaft, ob die Maßnahmen in der geplanten Größenordnung kurzfristig und vor allem auf hohem qualitativen Niveau umgesetzt werden könnten, erklärte der stellvertretende Unions-Fraktionschef Hermann Kues.

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