Apple Gewinn verdreifacht

Das neue iMac-Modell hat Umsatz und Gewinn des kalifornischen Computerherstellers im ersten Quartal des Geschäftsjahres beflügelt.

Cupertino - Der Reingewinn habe sich in den vergangenen drei Monaten mehr als verdreifacht - von 47 Millionen auf 152 Millionen Dollar (rund 256 Millionen Mark). Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Cupertino mit. Die Zahlen bedeuten einen Gewinn je Aktie von 0,95 Dollar. Der Umsatz sei auf 1,710 (1,578) Milliarden Dollar gewachsen. Im Quartal seien insgesamt 519.000 Stück der blaugrünschimmernden iMac-Computer verkauft worden. Branchenexperten sehen weitere Gewinne für Apple voraus.

Ohne einmalige Einkünfte habe der Gewinn des Konzerns 123 Millionen Dollar betragen, teilte das Unternehmen weiter mit. Der Verkauf der 2,9 Millionen Anteile an ARM Holdings habe nach Steuern 29 Millionen Dollar Gewinn erbracht. "Wir verfügen somit über annähernd 2,6 Milliarden Dollar an freien Mitteln", erklärte Finanzchef Fred Anderson.

Apple-Gründer und Interims-Vorsitzender Steve Jobs sagte in einem Interview, der Konzern verzeichne die geringsten Lagerbestände und den höchsten Zuwachs bei den Stückzahlen in der Branche.

Nach Meinung von Branchenexperten wird das Unternehmen auch im laufenden Jahr weiter in die Gewinnzone fahren. Dafür werde nach der außergewöhnlich erfolgreichen Einführung auch die Ausstattung der iMacs mit leistungsstarken Komponenten sorgen. Das Quartal ist das fünfte, in dem Apple schwarze Zahlen schreibt, seit Jobs die Leitung des Konzerns vor mehr als einem Jahr wieder übernommen hatte. In den beiden Jahren davor zeichnete Apple einen Verlust von 1,8 Milliarden Dollar. Die Gewinne in den Quartalen zuvor seien vor allem auf Kosteneinsparungen zurückzuführen, sagten die Experten. In diesem Quartal handele es sich nun um den ersten echten Umsatzzuwachs zum Vorjahresquartal seit elf Quartalen.

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