Schering Weitere Zukäufe geplant

Der Konzern trotzt der Branchenschwäche und erwartet für das laufende Jahr ein Rekordergebnis.

Berlin - Schering-Vorstandschef Hubertus Erlen hat sich zuversichtlich über die Aussichten des Pharmakonzerns geäußert. Der Konzerngewinn werde sich 2001 voraussichtlich um "20 Prozent auf über 400 Millionen Euro, also rund 780 Millionen Mark, erhöhen", sagte Erlen in einem Interview mit der "Berliner Zeitung" vom Samstag. Der Umsatz werde vermutlich "im oberen einstelligen Prozentbereich steigen", fügte der Konzernlenker hinzu.

Die Erlöse in Höhe von 1,5 Milliarden Euro, die Schering  aus dem Verkauf seiner Aktien der Landwirtschaftssparte Aventis-CropScience an Bayer erzielt hat, will der Konzern laut Erlen in sein Pharmageschäft "reinvestieren". In den vergangenen Jahren sei etwa ein Fünftel des Umsatzes in Forschung und Entwicklung gesteckt worden.

Zur Frage nach weiteren Zukäufen zeigte sich Erlen zugeknöpft: "nur so viel: Wir sind besonders in den USA und in der Biotechnologiebranche auf der Suche. Ich hoffe, dass wir 2002 einige Projekte realisieren können." Dies würde "gut passen", weil Schering zu dieser Zeit auch den Erlös für den Verkauf des Aventis CropScience-Anteils erhalte.

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