Constantin Film Gewinnwarnung

Der Filmvermarkter reduziert seine Gewinnprognose. Die Aktie stürzt ab.

München - Die Aktien der Constantin Film AG  haben nach einer neuerlichen Gewinnwarnung mehr als ein Fünftel ihres Wertes verloren. Die Aktien sanken am Freitagvormittag um 21,43 Prozent auf 6,60 Euro.

Der Filmverleiher eigenen Angaben guten Geschäftsverlaufs im dritten Quartal hat der Münchener Filmvermarkter Constantin Film seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr deutlich reduziert.

Verzögerungen bei der Filmverleihung würden "erhebliche Erlösbeträge vom 4. Quartal 2001 in das 1. Halbjahr 2002 verschieben", teilte das am Neuen Markt notierte Unternehmen mit. Die Anzahl der Verleihstarts im laufenden Jahr auf 16 Filme. Der ursprüngliche Plan sah 25 Filme vor.

Das Unternehmen rechnet nun im Gesamtjahr mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen zwei und fünf Millionen Euro. Bislang waren die Münchener noch von einem Jahres-EBIT von rund neun Millionen Euro ausgegangen.

Die Entscheidungen für die Startverschiebungen resultieren aus eingeschränkter Materialverfügbarkeit und Verschiebungen von US-Starts. Weiterer Grund seien Einschätzung des Managements, dass durch ein sich seit September abzeichnendes Überangebot von Kinofilmen das Besucherpotential einzelner Filme durch einen Start im dritten und vierten Quartal 2001 nicht optimal ausgeschöpft werden könne, hieß es.

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