Berkshire Hathaway Milliarden-Verluste erwartet

Der Buffett-Konzern schätzt die Folgekosten der US-Anschläge auf bis zu 150 Milliarden Mark.

New York - Die US-Gesellschaft Berkshire Hathaway erwartet wegen der anstehenden Schadenersatzzahlungen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das World Trade Center einen Verlust von 2,2 Milliarden Dollar vor Steuern. Berkshire teilte am Donnerstag in New York weiter mit, man werde den erwarteten Verlust von 2,2 Milliarden Dollar im Ergebnis des dritten Quartals berücksichtigen.

Für die gesamte Versicherungsbranche schätzt die von Warren Buffett gegründete Holding die Belastungen auf 44 bis 73 Milliarden Dollar. Diese Prognose liegt über den Analysten-Schätzungen von etwa 30 bis 40 Milliarden Dollar.

Bereits zuvor hatten die beiden weltgrößten Rückversicherer Münchener Rück  und Swiss Re ihre Schadenschätzungen nach den Anschlägen auf das World Trade Center drastisch nach oben korrigiert und rechnen nun mit den größten versicherten Schäden überhaupt.

Für beide Konzerne ist die Zerstörung der beiden Wolkenkratzer bereits jetzt der größter Einzelschaden ihrer Firmengeschichte. Der Branchenführer Münchener Rück rechnet nun mit 2,1 Milliarden Euro Schaden, die Nummer zwei mit zwei Milliarden Franken.


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