KPN "Partnerschaften" statt Verkauf

Auch die Mobilfunksparte steht offenbar zum Verkauf. Wer steigt bei E-Plus ein?

KPN denke auch über den Ausstieg aus dem Mobilfunkgeschäft nach, berichtet das " Financieele Dagblad" in seiner Donnerstagsausgabe. Zudem werde der Verkauf des Festnetzgeschäftes erwogen, um künftig als reiner Dienstleister auftreten zu können. KPN führe seit Monaten Gespräche mit dem niederländischen Finanzministerium und mehreren Banken über den Verkauf des Festnetzes.

Die Verkaufspläne zählen dem Bericht zufolge zu den seriöseren Optionen, um die 23 Milliarden Euro schwere Schuldenlast des Unternehmens zu verringern, heißt es in dem Bericht. Der Wert der Mobilfunktöchter von KPN in Belgien, Deutschland und den Niederlanden werde von Analysten auf 15 Milliarden Euro geschätzt.

Als mögliche Käufer wurden von der Zeitung British Telecommunications Plc und die Telefonica SA für E-Plus) genannt.

Eine Entscheidung müsse vor der geplanten Emission von Bezugsrechten getroffen werden, die nach dem Ablauf des Bezugsrechtsangebots der British Telecom Mitte Juni zu erwarten sei. "Eine solche Emission kann nur Erfolg haben, wenn KPN auch bei den Zukunftsplänen Positives vorweisen kann", zitierte das Blatt eine seiner Quellen.

Das Unternehmen selbst hat die unterstellten Verkaufsabsichten für die Mobilfunksparte dementiert. Man denke über "Partnerschaften" nach, hieß es.

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