HypoVereinsbank Mäßiges erstes Quartal

Nur mäßige Ergebnisse im ersten Quartal. Das Stammgeschäft mit Privatkunden brach ein.

München - Die HypoVereinsbank hat ihren Gewinn im ersten Quartal dank der Integration der Bank Austria sprunghaft gesteigert. Der Jahresüberschuss stieg um rund 60 Prozent auf 509 Millionen Euro, berichtete die Bank am Montag.

Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um rund 25 Prozent auf 770 Millionen Euro. Damit lag es allerdings am unteren Ende der Erwartungen einiger Analysten. In den Quartalszahlen ist die Ende vergangenen Jahres übernommene Bank Austria enthalten.

Bei der HypoVereinsbank ist das erste Quartal 2001 nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" mäßig verlaufen. Zwar sei das Ergebnis vor Steuern auf 770 Millionen Euro gestiegen, das Plus sei allerdings maßgeblich durch "sonstige betriebliche Erträge" wie etwa den Verkauf der Londoner Investmentgesellschaft Foreign & Colonial erwirtschaftet worden. Extrem schlecht sei das Stammgeschäft mit Privatkunden verlaufen. Hier verdiente das Institut dem Bericht zufolge nur 68 Millionen Euro nach 235 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Nach "Focus"-Angaben verlässt der verantwortliche Vorstand Stephan Schüller das Kreditinstitut und wechselt zum Tochter-Unternehmen Vereins- und Westbank nach Hamburg. Ein HVB-Sprecher wollte angesichts der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse am Montag die Zahlen nicht kommentieren.

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