Analysten Empfehlungen am Nachmittag

Die CSFB rät, BASF zu halten. Die WGZ-Bank hält das Nokia-Quartalsergebnis für bemerkenswert.

Die Analysten von Credit Suisse First Boston empfehlen Anlegern, ihre Anteile von BASF (515 100) zu halten. Die Experten erwarten, dass BASF für das 1. Quartal 2001 bessere Ergebnisse verkünden werde als im Vergleichquartal 2000. Doch abgesehen von der guten Entwicklung des Öl & Gas Sektors würden die anderen Geschäftsbereiche weiterhin unter Druck stehen.

Die positiven Auswirkungen auf das Ergebnis würden hauptsächlich aus der Konsolidierung von Cyanamid resultieren. Die Probleme im Geschäftsfeld Plastik hätten dagegen negativen Einfluß gehabt. Diese negativen Einflüsse seien aber durch den Verkauf von Knoll überkompensiert worden. Die Aktie des Unternehmens sei im Vergleich zur Branche relativ günstig bewertet. Anleger sollten allerdings nur investieren, wenn sie darauf setzten wollen, dass die Talsohle der Branche bereits erreicht sei. Ansonsten empfehlen sie, die Aktie lediglich zu halten.

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Nokia: Sehenswertes Ergebnis / Outperformer (WGZ Bank)

Die Analysten der WGZ Bank sehen den Mobilfunkriesen Nokia (870 737) nach Vorlage seiner Quartalszahlen weiterhin als Outperformer. Die Erwartungen wurden in allen Divisionen (Networks, Mobile Phones, Ventures) sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis übertroffen. Ein um 15 Prozent höheres Nettoergebnis habe in der Branche Seltenheitswert.

Bei durchwachsenen Branchenaussichten konnte der Weltmarktanteil bei Mobiltelefonen weiter gesteigert werden. Bei Netzausrüstungen konnte Nokia zuletzt wichtige Aufträge gewinnen. Markt- und Kostenführerschaft im nur noch moderat wachsenden Mobilfunkmarkt und eine starke Stellung in allen wichtigen Märkten ließen Nokia als Ausnahmetitel der Branche erscheinen. Trotz Branchenunsicherheit bleibe es beim Rating Outperformer.

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Senator Entertainment: Cinemaxx verdaut / "Aufstocken" (SEB)

Senator Entertainment (722 440) hat die Erwartungen der SEB im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt erfüllt. Während der Umsatz mit 108 Millionen Euro leicht unter den Schätzungen blieb, lag das EBIT mit knapp 18 Millionen Euro leicht darüber. Das Ergebnis wurde wie erwartet von Aufwendungen für die Beteiligung an Cinemaxx in Höhe von insgesamt 13,4 Millionen Euro belastet.

Im laufenden Jahr sei Cinemaxx nach Angaben von Senator keine Belastung mehr. Die SEB hat dagegen für 2001 noch einmal einen negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 3 Millionen Euro eingeplant, um so auf der sicheren Seite zu liegen. Die Analysten erwarten ein erfolgreiches Jahr 2001 für Senator mit deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Auf dem aktuellen Niveau erscheine die Aktie günstig bewertet.

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