Triplan Neuaufnahme im Smax

Der IT-Dienstleister trotzte dem miesen Marktumfeld und bescherte Anlegern Zeichnungsgewinne.

Frankfurt am Main - Bei einem Emissionspreis von sechs Euro haben die Aktien von Triplan am ersten Tag der Börsennotierung in Frankfurt bei 6,30 Euro notiert. Der Anbieter von Engineering- und IT-Services wird seit Donnerstag im Smax-Segment gehandelt.

Von der Norddeutschen Landesbank (NORD/LB) waren insgesamt rund 2,28 Millionen Stückaktien des Bad Sodener Unternehmens angeboten und auch platziert worden. Triplan will nach eigenen Angaben rund die Hälfte ihres Emissionserlöses in externes Wachstum investieren. Expandieren wolle man unter anderem in die skandinavischen Länder und auch nach Großbritannien.

Vom schlechten Marktumfeld abgestraft

Im Geschäftsbereich Engineering Services werden rund 60 Prozent des Umsatzes durch die zehn größten Kunden erzielt. Unter ihnen sind der Schweizer Chemiekonzern Novartis und der Pharmakonzern Roche. Triplan will mindestens bis einschließlich des Geschäftsjahres 2002 keine Dividende auszahlen.

Analysten hatten den Titel zur Zeichnung empfohlen. Das Unternehmen sei etabliert und verfüge über ein hervorragendes Kundenportfolio, erklärte das Researchhaus Invera. Forderungsausfälle wie bei Dotcoms seien kaum zu erwarten. Die Unternehmensstrategie, den Kunden ins Ausland zu folgen, sei ebenfalls positiv zu bewerten. Im vorbörslichen Handel litt Triplan allerdings wie alle anderen Börsenkandidaten unter der schlechten Marktstimmung.

Conergy ist der nächste Kandidat

Conergy stellt sich am Donnerstag im Rahmen ihrer Emissions-Pressekonferenz den Fragen der Medien. Das Unternehmen ist in der Branche Erneuerbare Energien tätig und will in den Amtlichen Handel mit Teilnahme am SMax gehen.

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