Fresenius Börsengang von Kabi voraussichtlich nicht 2001

Der Konzern zögert mit dem IPO der Tochter Kabi. Die Firma ist noch nicht reif für die Börse.

Frankfurt am Main - Fresenius wird ihr Tochterunternehmen Kabi voraussichtlich in diesem Jahr nicht mehr an die Börse bringen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende von Fresenius, Gerd Krick, im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Fresenius hatte für den Börsengang bislang einen Termin zwischen 2001 und 2003 anvisiert.

"Ich glaube nicht, dass wir Kabi noch in diesem Jahr an die Börse bringen", sagte Krick der Zeitung. Die Tochter erfülle nicht die von Fresenius gestellten Forderungen für einen Börsengang: Aussicht auf ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 15 Prozent vom Umsatz, zweistelliges Umsatzwachstum und Weltmarktführerschaft im jeweiligen Tätigkeitsfeld. Darüber hinaus hält Krick das momentane Börsenumfeld für wenig attraktiv. Langfristig sei jedoch für alle Fresenius-Töchter ein Börsengang geplant. Kabi ist ein Anbieter von Ernährungs- und Infusionsprodukten.

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