Tiptel Rote Zahlen nach Hagenuk-Übernahme

Das Konzernergebnis wird am Ende des Jahres rund 10 Millionen Mark Miese vorweisen. Grund ist die Übernahme von Hagenuk.

Ratingen - Verluste beim Kieler Telefonhersteller Hagenuk werden das Ergebnis der Tiptel AG deutlich belasten. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Ratingen mitteilte, wird der Konzernverlust in diesem Jahr in der Größenordnung des Hagenuk-Verlustes liegen. Bei dem angeschlagenen Kieler Unternehmen rechnet Tiptel mit einem Jahresfehlbetrag von acht bis zehn Millionen Mark. 1999 strebe Tiptel wieder ein ausgeglichenes Ergebnis an. Ende vergangenen Jahres war Hagenuk in Konkurs gegangen und von Tiptel im März übernommen worden.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres legte Tiptel beim Umsatz kräftig zu, rutschte aber - bedingt durch Hagenuk - in die roten Zahlen. Nach Angaben des Unternehmens ging das Betriebsergebnis von 0,7 Millionen Mark im Vorjahreszeitraum auf minus 4,0 Millionen Mark zurück. Der Umsatz stieg um 90,6 Millionen Mark auf 136,5 Millionen Mark. Diese Steigerung sei vor allem auf die Konsolidierung von Hagenuk zurückzuführen. Die Zahl der Mitarbeiter betrug 944. Im Jahr davor waren es 376 gewesen.

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