Maxhütte Erfolgreiche Verhandlungen

Das angeschlagene Oberpfälzer Stahlwerk ist wieder zahlungsfähig.

Sulzbach-Rosenberg - Gute Nachrichten für die Neue Maxhütte: Die Banken unter Führung der Frankfurter Kreditbank für Wiederaufbaufinanzierung hätten am Dienstag einen Kredit in zweistelliger Millionenhöhe verbindlich zugesagt. Das teilte Vergleichsverwalter Jobst Wellensiek in Sulzbach-Rosenberg mit. Damit könne der Geschäftsbetrieb der Maxhütte in vollem Umfang fortgeführt werden.

In den nächsten Wochen müsse nun geklärt werden, ob eine vollständige oder teilweise Sanierung des Unternehmens möglich sei, erklärte Wellensiek. In diesem Zusammenhang sollen auch mit dem niedersächsischen Stahlunternehmer Jürgen Großmann Verhandlungen wegen einer möglichen Übernahme des Stahl- und des Rohrwerkes mit insgesamt rund 1400 Mitarbeitern geführt werden.

Nach dem Wunsch der Betriebsräte soll Großmann die Maxhütte übernehmen und sanieren. Großmann hat bereits sein Interesse an einer solchen Lösung signalisiert. Die bisherigen Eigentümer der NMH sind Bayern (45 Prozent), der Freilassinger Unternehmer Max Aicher (44 Prozent) und die Mannesmannröhren-Werke AG (elf Prozent). Anfang November wurden für die NMH Stahlwerke GmbH bei Gericht Konkurs und Vergleich beantragt. Später hatte auch die Tochter Rohrwerk Neue Maxhütte GmbH Vergleich angemeldet.

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