Porsche Vorstand will auf Nennaktien umstellen

Die Aktie des Autobauers soll günstiger werden. Der Vorstand will über einen Splitt und die Umstellung auf Stückaktien beraten.

Stuttgart - Auf der kommenden Porsche-Hauptversammlung am 19. Januar soll die Umstellung der Inhaber- auf Stückaktien vorgeschlagen. Dies teilte der Autobauer am Dienstag mit.

Gleichzeitig soll der Nennbetrag des Grundkapitals auf Euro umgestellt und dies mit einem Aktiensplitt im Verhältnis eins zu zehn verbunden werden. Hierfür soll nach der Umstellung auf Stückaktien das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln um rund 1,490 Millionen auf rund 88,990 Millionen Mark erhöht und auf den entsprechenden Betrag von 45,5 Millionen Euro umgestellt werden.

An die Stelle einer auf den Inhaber lautenden Stückaktie im rechnerischen Betrag von 26 Euro treten im Wege des Aktiensplitts zehn auf den Inhaber lautende Stückaktien, auf die jeweils ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von 2,60 Euro entfällt. Diese Umstellung betrifft sowohl die Stamm- als auch die Vorzugsaktien.

Die Zahl der Aktien erhöht sich dadurch von derzeit 1,75 Millionen auf 17,5 Millionen Stück. Mit dem Aktiensplitt kommt das Unternehmen insbesondere auch den Forderungen verschiedener Aktionärssprecher auf den Hauptversammlungen entgegen.