Gründerwettbewerb Zwei Millionen Mark für die besten Geschäftsideen

Das Bundeswirtschaftministerium ruft erneut zum Gründerwettbewerb Multimedia auf. Noch bis Ende Dezember können sich Interessierte mit ihren Ideen bewerben. manager magazin online begleitet den Wettbewerb.

Berlin - Mit dem Gründerwettbewerb Multimedia will das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Existenzgründungen in dem zukunftsweisenden Hightech-Bereich Multimedia anregen.

Die Teilnahme

Die Teilnahme am Wettbewerb ist für alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland offen, die ein Unternehmen im Bereich Multimedia in Deutschland gründen wollen. Zum Wettbewerb können sowohl Hardware- als auch Software-Lösungen eingereicht werden, aber auch Konzepte für neue Dienstleistungsangebote und Systemkonzepte.

Zur Teilnahme am Ideenwettbewerb werden Ideenskizzen erwartet, die alle wesentlichen Aussagen zur Beurteilung und Bewertung enthalten. Dabei werden verschiedene Kriterien beurteilt: Idee, Machbarkeit, die Gründer, Markt, Marketing und Vertrieb. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2000.

Die Gewinner

Aus den eingereichten Konzeptideen werden bis zu 100 ausgewählt. Insgesamt stehen rund zwei Millionen Mark an Preisgeldern zur Verfügung. Bis zu 20 Konzepte werden mit jeweils 20.000 Mark und bis zu 80 Arbeiten mit je 10.000 Mark prämiert. Darüber hinaus erhalten die 20 Besten eine finanzielle Unterstützung, um damit ihre Gründungsideen in professionelle Geschäftspläne umzusetzen zu können.

Gemeinschaftlich verleihen die Sponsoren des Gründerwettbewerbs Multimedia, die tbg, die DVCG, die T-Venture, die WGZ, die GUB und der Deutsche Multimedia-Verband (dmmv) einen Sonderpreis für den besten Geschäftsplan in Höhe von 30.000 Mark. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vergibt ebenfalls einen Sonderpreis in Höhe von 5000 Mark für die beste Ausgründung aus einer Hochschule im Bereich Multimedia.

Die Jury

Zur Bewertung der Ideenskizzen und der für die Erstellung der Geschäftspläne vorgesehenen Gründungsvorhaben hat das BMWi eine Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kapitalgesellschaften berufen. Deren Teilnehmer sind bislang allerdings noch nicht bekannt.

Die Botschafter

In den kommenden Wochen treten verschiedene Preisträger der vergangenen Jahre bundesweit auf. Sie sollen für den Wettbewerb an Universitäten und Gründerzentren werben und erzählen von ihren Ideen und Erfahrungen. Mit dabei sind unter anderem Cyquest-Chef Joachim Dierks, Marion Widua, Chefin von Indiwidual, Heinke Steiner von Alpha-Test und Martin Adler von Instruct.