Boeing Schlecht ausgebildetes Personal

Konzernchef Phil Condit muss seine Verkehrsmaschinen sorgfältiger bauen lassen. Die US-Flugsicherheitsbehörde stieß auf grundlegende Mängel.

Washington - Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA stieß zwischen Dezember und Februar in 107 Fällen auf Qualitätsmängel. Dabei handelte es sich keinesfalls um Einzelfälle, betonte FAA-Vertreter John Hickey. 87 Fehler tauchten bei der Produktion der Verkehrsmaschinen auf und 20 bei deren Entwicklung.

Die Behörde habe Boeing mehrere sofortige Auflagen erteilt, um sicherzustellen, "dass die gelieferten Flugzeuge weiterhin den Sicherheitsnormen entsprechen". Die FAA rügte unter anderem zu komplizierte Produktionsprozesse, ungenügend ausgebildetes Personal sowie "unangemessene oder nicht befolgte Arbeitsanweisungen".

Nach Angaben einer Boeing-Vertreterin sei die Sicherheit der Passagiere durch die monierten Vorfälle "zu keiner Zeit eingeschränkt" gewesen. Boeing habe gemeinsam mit der FAA die geeignete Schritte ergriffen, um die Probleme abzustellen.

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