Siemens Waschtrockner und Wachstum für Asien

Konzernchef Heinrich von Pierer will in Asien innerhalb der nächsten fünf Jahre den Umsatz verdoppeln. Dabei helfen soll ein Joint Venture mit Hitachi.

Tokio/München - Die BSH Bosch Siemens Hausgeräte GmbH und der japanische Technikkonzern gründen bis April 2001 in Thailand die BHST Washing Appliances. Wie BSH am Montag mitteilte, ist dies ein erster Schritt zu einer umfangreichen Kooperation.

BSH Washing Appliances werde voraussichtlich auch einen Waschtrockner entwickeln, der in Japan unter der Marke Hitachi vertrieben werden soll.

Die in Thailand gefertigten Waschmaschinen sollen in den Asean-Staaten, in Taiwan und Ozeanien unter den Marken Bosch, Siemens und Hitachi verkauft werden. BSH halte 60 Prozent an dem neuen Unternehmen, die Hitachi-Gruppe 40 Prozent.

Von Pierer erwartet "rapides Wachstum" in Asien

Die Zusammenarbeit mit Hitachi ist für Siemens-Chef Heinrich von Pierer ein weiterer Schritt bei der Umsetzung seiner ehrgeizigen Pläne in Asien. In den nächsten fünf Jahren will er den Umsatz auf dem Kontinent auf 20 Milliarden Euro verdoppeln. Siemens erwarte in dieser Region ein "rapides Wachstum", sagte der Vorstandsvorsitzende in Tokio.

Allein in China besitze der Technologiekonzern 45 Joint Ventures und 25.000 Mitarbeiter, so von Pierer weiter. Die Geschäfte in China seien stark wachsend und profitabel. Mit zwei Großaufträgen in Malaysia und Standorten in Australien und Singapur sei das Unternehmen auch außerhalb Japans und Chinas vertreten.