"Der Tag mit mm premium" Der Tag: Teuer, hässlich, panisch

Im Sog des Cum-Ex-Skandals: Eingang des Bankhauses M.M. Warburg in Hamburg

Im Sog des Cum-Ex-Skandals: Eingang des Bankhauses M.M. Warburg in Hamburg

Foto: Axel Heimken / dpa

die Aufarbeitung des wohl größten Steuerskandals der deutschen Geschichte kommt voran. Und den Beteiligten wird allmählich klar: Es könnte teuer und hässlich werden.

In der Bankenbranche geistert deshalb eine Idee umher, die meine Kollegin Katharina Slodczyk "visionär und illusorisch zugleich" nennt: Mit einem Solidarfonds soll ein schneller Schlussstrich unter den Cum-Ex-Skandal gezogen werden. Möglichst viele Beteiligte sollen einzahlen, so die Idee, die aktuell etwa von der Deutschen Bank geprüft wird , nach und nach würden dann Strafen und Rückzahlungen aus diesem Topf beglichen.

Eine Bewertung der Idee in einem Wort: Panik.

Die Wirtschaftsnews des Tages:

Die Personalmeldungen des Tages:

Ex-Finanzminister Theo Waigel, hier in seiner Münchener Kanzlei

Ex-Finanzminister Theo Waigel, hier in seiner Münchener Kanzlei

Foto: Michael Tinnefeld / Agency People Image

  • Mit mittlerweile 80 Jahren ist Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel zurück im milliardenschweren Kosmos der Hochfinanz. Französische Gerichte haben die Schweizer Großbank UBS wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung zur Zahlung von 4,5 Milliarden Euro verurteilt. Waigel soll helfen, das abzuwenden. 
  • Wirtschaftspromi ersetzt Wirtschaftspromi: Am 1. April soll Paul Achleitner letztmalig als Aufsichtsrat an der Hauptversammlung des Stuttgarter Autobauers Daimler teilnehmen. Heute hat die Mercedesmutter einen potenziellen Nachfolger verkündet. Man werde Telekom-Chef Tim Höttges zur Wahl in das Kontrollgremium vorschlagen. Konkurrenz für den designierten AR-Chef Dieter Zetsche? Eher nicht.

Machen Sie etwas aus Ihrem Abend!

Herzliche Grüße, Ihr Lukas Schürmann


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