"Der Tag mit mm premium" Der Tag: Ärger, Probleme und Verkäufe

wie gewohnt stellen wir Ihnen in diesem Newsletter die wichtigsten Nachrichten des Tages und unsere Lesetipps für den Abend zusammen.

Heute zunächst drei Exklusivmeldungen aus der Autoindustrie:

  • Bei Volkswagen hatte man Großes vor. Gemeinsam mit dem koreanischen Konzern SK Innovation wollte man Batteriezellen herstellen. Allein in Deutschland plant der Konzern drei Gigafabriken. Doch jetzt drohen die bisherigen Zulieferer mit sofortigem Lieferstopp .
  • Volkswagens modularer Elektrifizierungsbaukasten mit zwei Elektromotoren.

    Volkswagens modularer Elektrifizierungsbaukasten mit zwei Elektromotoren.

    Foto: Volkswagen

    • An eigenen Batterien forscht aktuell auch Apple: Damit unternimmt das Unternehmen einen neuen Anlauf zur Konstruktion eines eigenen Elektrofahrzeugs. Die Gerüchte, dass das Unternehmen die Pläne für das Apple Car aufgegeben habe, scheinen Vergangenheit. Stattdessen haben Ingenieure jetzt einen Minibus entworfen, der auch autonom fahren soll.
    • Immer Ärger mit den Lieferanten. Denn auch Daimler hat Probleme bei der Batterieproduktion. Der koreanische Batterielieferant LG Chem verhindert bessere Verkaufszahlen des Elektro-Smarts. Jetzt sucht man Hilfe in China. Dort bietet sich der chinesische Großaktionär Li Shufu als Partner an .

    Weitere Wirtschaftsnachrichten des Tages:

    • Kleiner Schockmoment für alle Nutella-Fans: Wegen "Qualitätsproblemen" steht seit Dienstag die größte Nutella-Fabrik der Welt still. Und das noch bis Ende der Woche. Es kann aber dennoch aufgeatmet werden, denn ausgelieferte Ware sei nicht betroffen und auch die Versorgung der Kunden sei gesichert, heißt es aus dem Ferrero-Konzern.
    • Lyft ist seiner Konkurrenz immer ein Stück voraus. So hatte der US-amerikanische Mitfahrdienst im Dezember - und damit wenige Tage vor dem größten Mitstreiter Uber - die Unterlagen für den geplanten Börsengang bei der SEC eingereicht. Und vermutlich macht Lyft jetzt auch das Rennen beim Börsengang. Der angestrebte Börsenwert von mehr als 20 Milliarden Dollar wäre etwa so viel wie der Wert von ThyssenKrupp und Lufthansa zusammen.
    • Überraschend hat heute Europas größter Softwarehersteller SAP bekannt gegeben, dass der langjährige Vorstand Bernd Leukert das Unternehmen verlässt. Er war seit 1994 im Unternehmen und seit 2014 im Vorstand. Leukerts Nachfolger wird Jürgen Müller - mit 36 Jahren jüngster SAP-Vorstand.
    • Ja, er darf. Der Milliardär Daniel Kretinsky darf bis zu 35 Prozent der Metro-Aktien erwerben. Das hat das Bundeskartellamt heute entschieden und gab so dem unter anderem mit Braunkohle reich gewordenen Tschechen grünes Licht. Ob eine zukünftige Komplettübernahme geplant ist, weiß wohl nur Kretinsky selbst.

    Unsere Leseempfehlung für den Abend:

    Apple-Chef Tim Cook schlachtete das Erbe von Steve Jobs maximal aus.

    Apple-Chef Tim Cook schlachtete das Erbe von Steve Jobs maximal aus.

    Foto: Bloomberg via Getty Images

    • Die Apfel-Saison ist vorbei. Vor Kurzem noch hatte CEO Tim Cook Apple zum ersten Billionen-Dollar-Konzern der Welt gepusht. Seitdem ist der Aktienkurs um ein Viertel eingebrochen, die iPhone-Umsätze schwinden, Cook musste Gewinnwarnungen rausgeben. Nun sucht Cook, der lange nichts vom Ende des iPhone-Rauschs wissen wollte, nach neuen Wachstumsfeldern. Er setzt auf Abodienste - und geht ein paar wilde Wetten ein. Der Fehler im Apple-System .
      Diese Analyse ist gleichzeitig die Titelgeschichte des neuen manager magazins, das in der Print-Version ab morgen am Kiosk erhältlich ist. Wie immer konnten Sie als premium-Abonnenten den Text (und alle anderen auch) schon heute ab 12 Uhr in unseren digitalen Angeboten lesen.

    Haben Sie Wünsche, Anregungen, Informationen, um die wir uns journalistisch kümmern sollten? Wir freuen uns auf Ihre Post unter chefredaktion@manager-magazin.de.

    Viel Freude bei der Lektüre!

    Herzlich, Ihre Leonie Weigner.