"Der Tag mit mm premium" Der Tag: Frankreich, Uber, Bahn

in diesem Newsletter stellen wir die wichtigsten Nachrichten des Tages und unsere Lesetipps für den Abend für Sie zusammen.

Was heute wichtig war - die Wirtschaftsnews des Tages:

  • Nach den Protesten der Gilets Jaunes, der Gelbwesten, ist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu erheblichen Zugeständnissen bereit: höherer Mindestlohn, steuerfreie Jahresprämien, Rentenregeln und mehr. Das wird teuer - und so droht das französische spätestens beim Geld zu einem europäischen Problem zu werden.
  • Die Amerikanerin Elaine Herzberg war am 18. März 2018 der erste Mensch, der bei einem Unfall von einem autonom fahrenden Auto getötet wurde. Jetzt zeigen interne Mails des Fahrdienstes Uber, dass schon vorher vor der Unzuverlässigkeit der Roboautos gewarnt wurde: "Wir sollten nicht alle 15.000 Meilen Dinge rammen."
  • Daimler hat sich für mehr als 20 Milliarden Euro langfristig die Belieferung mit Batteriezellen gesichert. Die Verträge mit mehreren asiatischen Herstellern garantieren die Produktion bis 2030.
  • Keine guten Nachrichten dagegen von Ford. Der US-Autobauer will die Produktion im Saarland zurückfahren - und massiv Jobs abbauen.
  • Und bei Bayer hat sich Vorstandschef Werner Baumann heute zum Einstieg des Hedgefonds Elliott geäußert. "Mich hat noch keiner angerufen", erklärte er. Das ist erstmal gut, denn sobald die Elliott-Jungs das Gespräch suchen, könnte es ungemütlich werden. Unser Inside-Report: So gnadenlos ist der neue Bayer-Investor. 
Freibeuter des Kapitalismus: Elliott-Gründer Paul Singer.

Freibeuter des Kapitalismus: Elliott-Gründer Paul Singer.

Foto: Ethan Hill

Was sonst noch wichtig war:

  • In Sachen Brexit ging es heute ums Zocken und Taktieren. Theresa May kam auf ihrer Betteltour durch Europa auch in Berlin vorbei. Derweil schloss EU-Kommissionschef Juncker jede Neuverhandlung aus. Well, we will see.

Unsere Leseempfehlung für den Abend:

Haben Sie Wünsche, Anregungen, Informationen, um die wir uns journalistisch kümmern sollten? Wir freuen uns auf Ihre Post unter chefredaktion@manager-magazin.de. 

Viel Freude bei der Lektüre.

Herzlich, Ihr Lukas Heiny .