Donnerstag, 21. November 2019

Das verborgene Immobilienimperium des Coworking-Start-ups WeWorks milliardenschwerer Masterplan

4. Teil: Wo WeWork überall verdienen will

Skyline von New York: WeWork ist bereits jetzt größter Leasingnehmer in Manhattan

Von Maklerdiensten...

Die Kunden dazu, so offenbar der Gedanke, liefert sich WeWork gleich mit - und zwar über seinen Maklerdienst "We Work Space Services". Im Juni zunächst als Pilot gestartet, ist die Idee dahinter, auch Firmen, die sich letztlich gegen eine WeWork-Niederlassung entscheiden, als Kunden zu halten und ihnen eine für sie passendendes Immobilienangebot zu vermitteln.

Zunächst soll der Maklerservice, der sich vor allem an Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten wendet, wie üblich klassisch mit Provisionen honoriert werden. Längerfristig ist aber offenbar eine Art Immobilien-Beratungservice avisiert, bei dem Kunden auch in Angelegenheiten wie Versicherungen beraten werden sollen - und sich für WeWork als Gatekeeper interessante Synergien bieten könnten.

... über Konzeptionsberatung ...

Neben Immobilieninvestments und Maklerservices baut WeWork massiv seine Dienstleistungen in dem Sektor der Konzeptionsberatung aus. So etwa mit dem Anfang 2018 gestarteten Service "Powered by We". Eine Serviceunit, bei der WeWork zahlende Unternehmen mit einem speziell zusammengesetllten Team aus Designern, Architekten und Arbeitsplatz-Strategen Unternehmen mit praktischem Know-How und Datenanalyse beim Entwurf, Bau und Betrieb von Unterehmensräumen unterstützt.

Zu den mehr als 30 Kunden dieses Service-Arms gehört unter anderem die Schweizer UBS, die ihren amerikanisches Wealth-Management-Hausptsitz in Weehawken in New Jersey mit rund 4400 Beschäftigten Hilfe des New Yorker Startups umgestaltet hat.

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