Mittwoch, 13. November 2019

Das verborgene Immobilienimperium des Coworking-Start-ups WeWorks milliardenschwerer Masterplan

3. Teil: Was WeWork hinter den Kulissen treibt

Baut sein Geschäftsmodell vertikal aus: WeWorks-CEO Adam Neumann,
China Stringer Network / REUTERS
Baut sein Geschäftsmodell vertikal aus: WeWorks-CEO Adam Neumann,

Mit 287 Standorten weltweit - 50 davon alleine in Manhattan, womit WeWork JP Morgan Chase erst kürzlich als größten Leasingnehmer in Manhattan ablöste, hat das Immobiliengeschäft solche Ausmaße angenommen, dass WeWork nicht mehr nur als Mieter sondern auch als Käufer agiert.

Zu diesem Zweck hat das New Yorker Startup mit einem seiner frühen Investoren, dem global operierenden Finanzinvestor Rhone Group, mehrere Immobilienfonds aufgemacht. Das Unternehmen, das unter dem Namen WeWork Property Advisors agiert, hat Presseberichten zufolge in den vergangenen Monaten mehrere hundert Milionen Dollar eingesammelt.

Auch der 850-Millionen-Dollar-Kauf des ehemaligen Lord&Taylor-Warenhauses in der 5th Avenue in New York sollte über einen dieser Fonds laufen. Im Zugen dieser Zusammenarbeit ist WeWork mittlerweile an der Lord&Taylor-Mutter HBC beteiligt.

Die nächsten Immobilienfonds sind schon im Aufbau

Daneben soll WeWork mit AKR einen weiteren Immobilienfonds unabhängig von WeWork Property Advisors unterhalten. Offenbar mit dem Fokus auch in noch zu bauende größe Immobilien-Entwicklungen zu investieren.

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