Vorzeitige Vertragsverlängerung Ploss soll Infineon bis 2020 führen

Reinhard Ploss bleibt Chef des Halbleiterkonzerns Infineon. Der Aufsichtsrat hat den Vertrag des Managers vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Zuletzt hatte Ploss die Prognose für Infineon leicht angehoben.
Infineon-Chef Ploss: Die genauen Zahlen wird er bei der Bilanz-Pressekonferenz am 27. November vorstellen

Infineon-Chef Ploss: Die genauen Zahlen wird er bei der Bilanz-Pressekonferenz am 27. November vorstellen

Foto: Frank Leonhardt/ dpa

München - Infineon-Chef Reinhard Ploss soll den Halbleiterkonzern bis 2020 führen. Der Aufsichtsrat habe Ploss einstimmig für weitere fünf Jahre zum Vorstandschef berufen, teilte das Unternehmen mit. Sein aktueller Vertrag wäre im Herbst 2015 ausgelaufen.

Aufsichtsratschef Wolfgang Mayrhuber lobte die Arbeit des 58-Jährigen. "Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass Infineon mit Reinhard Ploss den Pfad nachhaltigen, profitablen Wachstums weiter erfolgreich verfolgen wird", erklärte Mayrhuber.

Zuletzt lief es gut für Infineon . Ploss hatte angesichts guter Geschäfte die Prognose für das zurückliegende Geschäftsjahr 2013/14 (30. September) ein wenig angehoben. Die genauen Zahlen wird er bei der Bilanz-Pressekonferenz am 27. November vorstellen.

Fotostrecke

Volle Kassen: Die Cash-Könige im Dax

Foto: Friso Gentsch/ picture-alliance/ dpa

Infineon profitiert von einem starken Geschäft mit der Autoindustrie, aber auch mit erneuerbarer Energieerzeugung, -übertragung und -wandlung, elektrischen Industrieantrieben sowie Haushaltsgeräten. Für das Gesamtjahr hatte das Unternehmen mehr als 4 Milliarden Euro Umsatz angepeilt.

Ploss steht seit Oktober 2012 an der Spitze des Halbleiterkonzerns. Der Prozessingenieur war 1986 in das Unternehmen eingetreten, das früher zu Siemens gehörte und 1999 von dem Elektrokonzern an die Börse gebracht wurde. Er hatte das Amt von Peter Bauer übernommen, der aus gesundheitlichen Gründen seinen Posten geräumt hatte.

ts/rtr/dpa
Mehr lesen über