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Autos, die selbst fahren: Wie weit die Hersteller beim autonomen Fahren sind

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Vernetzung treibt Umsatz Chipindustrie fährt ab auf Auto 4.0

Von mm-newsdesk

In den kommenden Jahren werden die Umsätze der Chip-Hersteller mit der Autoindustrie einer Studie zufolge um rund zwölf Milliarden Dollar wachsen. 2020 würden Erlöse von rund 42 Milliarden Dollar erwartet, derzeit beliefen sie sich auf knapp 30 Milliarden, berichtete die Branchenzeitung "Automobilwoche" vorab aus ihrer Montagausgabe unter Berufung auf eine Studie von Strategy Analytics. Das sei eine Verdoppelung im Vergleich zu 2010. Grund für das wachsende Geschäft sei die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen.

Bereits jetzt ist die Autoindustrie ein wichtiges Standbein für die Halbleiterbranche. Der Automobilvorstand des niederländischen Chipanbieters NXP, Kurt Sievers, sagte der Zeitung, die Automobilindustrie sei "eines der beiden wichtigsten strategischen Wachstumsfelder für unser Unternehmen". Seit 2009 habe sich der Umsatz der Autosparte in etwa verdoppelt.

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Auch für den deutschen Branchenvertreter Infineon sind die Autokonzerne inzwischen unverzichtbar geworden. Infineon steigerte den Umsatzanteil der Autosparte phasenweise von 40 auf 45 Prozent, wie der Leiter des zuständigen Geschäftsbereichs Jochen Hanebeck der "Automobilwoche" sagte.

ts/Reuters
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