Donnerstag, 17. Oktober 2019

Fitness-App-Anbieter verkauft Adidas kauft Runtastic - Springer verzehnfacht Einsatz

Jetzt zu 100 Prozent bei Adidas: Der Sportartikelhersteller hat die Hälfte der Runtastic-Anteile dem Medienkonzern Springer und weitere Anteile anderen Gesellschaftern abgekauft.

Der Medienkonzern Axel Springer macht beim Verkauf des Fitness-App-Anbieters Runtastic an Adidas kräftig Kasse. Der österreichische Spezialist für mobile Sport-Apps, passende Hardware und eines Webportal sei bei der Transaktion insgesamt mit 220 Millionen Euro bewertet worden, teilte Springer bereits Mittwochabend mit.

Der Medienkonzern hat mit dem Verkauf seines Runtastic-Anteils damit seinen Einsatz binnen zwei Jahren verzehnfacht: Beim Kauf eines 50,1-Prozent-Anteils durch den Konzern im Oktober 2013 war der Wert von Runtastic noch mit 22 Millionen Euro beziffert worden.

Neben der Beteiligung von Springer kaufte Adidas auch die Anteile der weiteren Gesellschafter und Mitgründer. Damit verfügt der fränkische Sportartikelkonzern nun über 100 Prozent des österreichischen Unternehmens.

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rei/reuters/dpa

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