Samstag, 20. Juli 2019

Mit nur einem Tweet TV-Sternchen Kylie Jenner lässt Snap-Aktie abstürzen

Kylie Jenner löste offenbar mit ihrem Tweet einen Kursrutsch beim Betreiber der Snapchat-App aus. Später beschwichtigte sie: : "Liebe dich aber immer noch Snap ... meine erste Liebe".
picture alliance / Charles Sykes
Kylie Jenner löste offenbar mit ihrem Tweet einen Kursrutsch beim Betreiber der Snapchat-App aus. Später beschwichtigte sie: : "Liebe dich aber immer noch Snap ... meine erste Liebe".

Was ein Tweet eines Reality-TV-Sternchens anrichten kann: Mit der Nachricht, Snapchat nach einem Update nicht mehr zu nutzen, trug Kylie Jenner am Donnerstag erheblich zum Absturz der Aktie der App-Betreiberfirma Snap Börsen-Chart zeigen bei. Der Kurs sank zeitweise um fast 8 Prozent, was in Börsenwert etwa 1,7 Milliarden Dollar entspricht. Am Ende schloss die Aktie gut 6 Prozent schwächer.

Was war passiert? Kylie Jenner, Halbschwester von Fernsehstar Kim Kardashian, hatte sich bei Twitter Börsen-Chart zeigen eigentlich nur erkundigt, ob sie die einzige sei, die die Snapchat-App nicht mehr öffne. Damit setzte das wegen ihrer vielen Follower "Snapchat Queen" genannte US-Model den Kontroversen um die Neugestaltung der App jedoch die Krone auf.

Kylie Jenner hat allein auf Twitter 24,5 Millionen Follwer, ihr Tweet wurde inzwischen 57.000 Mal retweetet und 300.000 mal gelikt.

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Gegen das umstrittene Update, das Snapchat eigentlich bedienerfreundlicher machen soll, war am Vortag eine Petition im Netz gestartet worden, der sich zuletzt bereits über 1,2 Millionen Nutzer angeschlossen hatten. Analysten der Citigroup rieten wegen des Ärgers um die Neugestaltung der App dazu, die Aktie zu verkaufen.

Snap-Chef Evan Spiegel hat trotzdem gut lachen, er verdiente 2017 dank des Börsengangs enorme 638 Millionen Dollar, wie aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorging. Und auch Kylie Jenner zeigte sich in einem weiteren Tweet später versöhnlich und schrieb: "Liebe dich aber immer noch Snap... meine erste Liebe".

rei/dpa

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