Dienstag, 12. November 2019

Nanopillen zur Krebsdiagnose Google arbeitet an Suchmaschine für den Körper

Krebszelle: Google will künftig Nanopartikel im Blut patrouillieren lassen

2. Teil: Hohe regulatorische Hürden

"So ein System würde sich deutlich höheren regulatorischen Hürden gegenüber sehen als konventionelle diagnostische Geräte", kommentierte Chad A. Mirkin, Direktor des Internationalen Instituts für Nanotechnologie in Illinois, der selbst mehrere Nanotechnologie-Startups gründete. Zudem dürfte die neue Technologie Diskussionen hinsichtlich des Datenschutzes auslösen.

Google-Manager Conrad versuchte diese dadurch zu entkräften, dass Google diese Daten nicht selbst sammeln wolle, sondern dies anderen Unternehmen überlassen würde.

Laut "WSJ" sind an dem Projekt der Google X Life Science Gruppe mehr als 100 Google-Mitarbeiter beteiligt. Die Nano-Überwachungs-Pille ist nicht das einzige Projekt von Google X im Gesundheitsbereich. Eine blutzuckeranalysierende Kontaktlinse hat Google bereits vorgestellt. Abseits des Gesundheitsbereich gehen Projekte wie das selbstfahrende Auto, Höhenballons zur Verbreitung des Internet oder die Datenbrille Google Glass auf das Konto der Entwickler.

Mit der Pille dockt Google an den Megatrend zur Selbstvermessung an, der immer mehr Fahrt aufnimmt. Neben Google ist dabei auch Apple Börsen-Chart zeigen mit der von der Partie, die mit ihrem Health Kit eine eigene Plattform für gesundheitsbezogene Daten gestartet haben.

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