Sonntag, 21. April 2019

Light L16 - eine Kamera mit 16 Linsen Diese Kamera soll die Fotografie revolutionieren - und die Autoindustrie gleich mit

Light L16 kommt nach Europa: Eine Kamera, 16 Linsen
Light

2. Teil: Auto, Handy, Drohne - das plant Light für die Zukunft

Lautenbachs Tesla-Metapher zeigt: Die L16 soll nur der erste Schritt sein, um Lights Foto-Technologie zu etablieren. Zum Interview mit manager-magazin.de hat der Manager ein Smartphone-Konzept mitgebracht: Neun kreisförmig angeordnete Linsen sitzen auf dessen Rückseite, eine zehnte in ihrer Mitte. Im Laufe des Jahres wolle man Einzelheiten zum Smartphone-Projekt vorstellen - konkreter wird Lautenbach nicht. Zehn Linsen seien aktuell noch etwas ambitioniert - mehr als zwei wie bei neueren iPhone-Modellen würden es aber schon.

Für weitere Kooperationen führe Light aktuell Gespräche mit einer Vielzahl an Unternehmen - auch mit solchen aus der deutschen Autoindustrie. Zwar dauere es in diesem Markt wesentlich länger, einen Fuß in die Tür zu bekommen, "allerdings ist der Hunger nach Innovationen größer als in der Kameraindustrie." Autonome Fahrzeuge müssten in der Lage sein, etwa neu aufgestellte Schilder aus einiger Entfernung zu erkennen - Lights hohe Auflösung könne das möglich machen.

Denkbar sei der Einsatz von Light-Kameras auch in Drohnen, die weniger an ihnen zu schleppen hätten als an herkömmlichen Fotoapparaten, oder in Security-Anwendungen für den privaten und öffentlichen Raum.

Light wolle hier vor allem im Lizenzgeschäft tätig sein: Kameras ließen sich hochpreisig mit hohen Margen verkaufen, "das ist ein hübsches Geschäft. Nach einem Lizenzdeal bekommen wir ein paar Dollar pro verkauftem Handy - das ist auch ein sehr hübsches Geschäft."

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