Insolventer Fotokonzern Gericht genehmigt Kodaks Sanierungsplan

Der einstige Fotokonzern Kodak will sich aus der Insolvenz heraus zum Druckdienstleister wandeln. Nach den Banken haben nun auch die Richter den Plänen grünes Licht gegeben. Ab September soll es losgehen.
Kodak-Logo: Ab September mit neuem Geschäftsmodell

Kodak-Logo: Ab September mit neuem Geschäftsmodell

Foto: epa Andrew Gombert/ picture alliance / dpa

Washington - Der Fotopionier Kodak kann weiter auf den Neuanfang hoffen. Ein Gericht in New York hat dem Sanierungsplan des Unternehmens nun zugestimmt, wie die Zeitung "USA Today" berichtete. Damit könne Kodak das Insolvenzverfahren wie erhofft Anfang September verlassen. Die Firma versucht, sich als Spezialist für professionelle Drucklösungen neu zu erfinden.

Im Jahr 2012 war Kodak in die Insolvenz gerutscht. Seitdem ist das Unternehmen aus der Produktion von Diafilmen, Kameras und digitalen Bilderrahmen ausgestiegen.

Das Geschäft mit Fotofilmen legte einst den Grundstein zum Weltkonzern. Früher waren Filme und Fotopapier eine Goldgrube für Kodak und Rivalen wie Agfa. Der Umbruch zur Digitalfotografie machte diese sichere Einnahmequelle aber zunichte.

Tausende Stellen fielen seitdem weg. Das Unternehmen hat sich inzwischen bei Banken die nötige Finanzierung für einen Neustart als Druckspezialist gesichert.

krk/dpa
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