Donnerstag, 22. August 2019

US-Technologie-Konzerne mit Zahlen IBM und Ebay erfreuen die Investoren

Ebay lockt mehr Kunden an

Der weltgrößte IT-Dienstleister IBM berichtet von fallenden Umsätzen und steigenden Gewinnen im zweiten Quartal. Bei Ebay lief es genau umgekehrt. Gleichwohl zeigen sich die Investoren in beiden Fällen zufrieden.

Der weltgrößte IT-Dienstleister IBM hat sein aufstrebendes Cloud-Geschäft weiter ausgebaut, den Umsatzrückgang in anderen Sparten damit aber nicht ausgleichen können. Insgesamt schrumpften die Erlöse des weltgrößten IT-Dienstleisters im zweiten Quartal um 4,2 Prozent auf rund 19,2 Milliarden Dollar, wie IBM am späten Mittwochabend nach US-Börsenschluss mitteilte.

Während die Cloud-Sparte, also das Geschäft mit Software- und Speicher-Angeboten über das Internet, ihren Umsatz um 5 Prozent steigern konnte, brachen die Erlöse beim traditionellen Verkauf von Hardware um fast 20 Prozent ein. Auch in der Dienstleistungssparte verringerte sich der Umsatz. Der mit Rechnern groß gewordene US-Konzern hatte auch mit einem stärkeren Dollar zu kämpfen. IBM erwirtschaftet mehr als 60 Prozent seiner Erlöse im Ausland.

Trotz des Umsatzrückgangs konnte IBM seinen Nettogewinn in den Monaten April bis Juni um rund 4 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar steigern. Die Aktie von IBM stieg im nachbörslichen Handel um vier Prozent.

IBM bekräftigte seinen Ausblick für 2019, in den allerdings die Auswirkungen der vergangene Woche abgeschlossenenen Übernahme des Unternehmens Red Hat noch nicht einkalkuliert sind. IBM hatte für den Hersteller der als Windows-Konkurrenz bekanntgewordenen Software Linux 34 Milliarden Dollar ausgegeben - so viel wie nie zuvor für einen Zukauf in der 100-jährigen Firmengeschichte. Mit Red Hat will IBM sein Angebot an Abo-Software ausbauen.

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