Sonntag, 18. August 2019

Google Glass Google testet Bezahlen per Brille

Google Glass: Der Streit ums ultimative Nerd-Acessoire
Corbis

Seit wenigen Wochen ist Google Glass frei auf dem amerikanischen Markt verfügbar. Die Macher arbeiten längst an einem Update: Künftig könnte sich über die Datenbrille auch per Sprachbefehl Geld versenden lassen.

Hamburg - Wenige Produkte des Google-Imperiums scheiden die Geister so wie Google Glass. Für manche ist es das ultimative Accessoire sozial gestörter Nerds, andere sehen darin die Zukunft tragbarer Technologien. Der Google-Konzern arbeitet unterdessen emsig daran, auch die eigenen finanziellen Vorteile an dem Gadget weiter zu entwickeln.

Wie der Tech-Blog Techcrunch berichtet, sind die Macher der Datenbrille aktuell dabei, Google Glass mit dem hauseigenen Pay-Dienst Google Wallet zu verknüpfen.

Aktuell liefen Tests, bei denen Träger mit dem einfachen Sprachbefehl "Send Money" Geld an Freude versenden könnten. Bislang seien die Test nur unternehmensintern, heißt es weiter. Es sei aber durchaus denkbar, dass die Funktion in naher Zukunft auf alle Google-Glass-Nutzer ausgeweitet werde.

Für Google Börsen-Chart zeigen ein möglicherweise lohnenswertes Investment, schließlich streicht der Technologie-Konzern pro Vorgang 2,9 Prozent oder 30 Cent Provision ein.

Bislang ist in den Medien nur von einer Geldversendefunktion die Rede. Beim Zahlen an der Ladentheke arbeitet Google-Wallet aktuell noch mit der NFC-Technologie, die über einen Funkchip kontaktoses Bezahlen ermöglicht. Sollte sich Google-Glass durchsetzen und wie von Google angestrebt, seinen Nerd-Charakter verlieren, wäre allerdings noch vieles denkbar.

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