Samstag, 24. August 2019

Fusion der Mobilfunker Warum John Legeres Plan diesmal aufgehen könnte

Sprint-CEO Marcelo Claure (l.) und T-Mobile CEO John Legere werben in einem Video für die Fusion
t-mobile/youtube
Sprint-CEO Marcelo Claure (l.) und T-Mobile CEO John Legere werben in einem Video für die Fusion

3. Teil: Wer hat in dem neuen Konzern künftig das Sagen?

Die Bonner werden den Konzern klar dominieren. Sie halten künftig zwar nur 42 Prozent am fusionierten Konzern, haben aber mit 69 Prozent der Stimmrechte das Sagen. Auf den japanischen Sprint-Eigner Softbank entfallen 27 Prozent der Aktien. 31 Prozent werden weiter an der Börse gehandelt. Zusammen kommen die beiden Unternehmen auf rund 127 Millionen US-Kunden und über 70 Milliarden Dollar Jahresumsatz.

Allerdings sollen Son und seine Softbank auch weiter ein "aktiver Partner" sein, wie es heißt. Man habe vereinbart, dass in den nächsten vier Jahren "keine Partei den Tisch verlassen darf." Anteile verkaufen darf Son allerdings schon - aber nur bis zu 18 Prozent, so dass eine gemeinsame Mehrheit mit der Telekom von mindestens 51 Prozent nicht gefährdet ist.

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