Coronavirus und die Folgen Spanien ruft nationalen Notstand aus

Das neuartige Coronavirus breitet sich immer weiter aus. Weltweit spüren Unternehmen und Branchen die Folgen. Lesen Sie die wichtigsten Entwicklungen im Newsblog.
Metro in Madrid: Spanien ist vollständig unter Quarantäne gestellt

Metro in Madrid: Spanien ist vollständig unter Quarantäne gestellt

Foto: AFP Photo / Comunidad de Madrid / Handout

22 Uhr - Die spanische Regierung in Madrid erklärte einen 14-tägigen Notstand und stellte das Land fast vollständig unter Quarantäne. Bürger dürfen das Haus nur noch verlassen, um zur Arbeit zu gehen oder um lebensnotwendige Besorgungen zu machen, wie Regierungschef Pedro Sánchez bekanntgab. Alle nicht notwendigen Geschäfte sowie Vergnügungsstätten werden geschlossen. Die Schließung der Schulen war bereits beschlossen.

- Auch Frankreich schließt ab Sonntag alle Restaurants, Bars, Cafés, Diskotheken und Kinos. Auch die meisten Geschäfte werden dicht gemacht, Ausnahmen gibt es für Lebensmittelläden, Apotheken, Banken, Tankstellen und Kioske - wie zuvor schon in Österreich. Premierminister Edouard Philippe rief die Franzosen zu "mehr Disziplin" angesichts der Ansteckungsgefahr auf. Die Kommunalwahl am Sonntag soll aber stattfinden.

20 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte der Doktor des Staatsoverhaupts mit. Trump hatte vor einigen Tagen eine Delegation aus Brasilien empfangen, in der eine Person mit dem Virus infiziert war.

- Die Frau des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sanchez, Begona Gomez, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilt das Büro des Regierungschefs in Madrid mit. Spanien hat wegen der Pandemie eine landesweite Ausgangssperre verhängt.

18 Uhr - Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigt Hilfen der Bundeswehr bei der Bekämpfung der Pandemie an. "Wir planen auf allen Ebenen so, dass wir alle kritischen Bereiche sicher abdecken könnten - auch das, was an Amtshilfe auf uns zukommt", sagt die CDU-Politikerin der "Welt am Sonntag". Reservisten seien aufgerufen, sich für den Dienst in Bundeswehrkrankenhäusern zu melden.

16 Uhr: Die französische Regierung plant laut einem Vertreter des Finanzministeriums derzeit nicht, Kapital in die Fluggesellschaft Air France-KLM zu pumpen. Die Zeitung "Les Echos" hatte zuvor unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person berichtet, Paris erwäge eine Kapitalspritze, um der Airline dabei zu helfen, fallende Umsätze wegen der Coronavirus-Pandemie abzufedern.

- Die Bundesregierung schwächt das Anfang März verhängte Verbot für die Ausfuhr medizinischer Schutzausrüstung ab. Die vom Krisenstab Anfang März beschlossene Allgemeinverfügung werde angepasst, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Gegenstände wie Schutzbrillen, Atemschutzmasken, Schutzanzüge oder Handschuhe können demnach nun nach Erteilung einer Exportgenehmigung erfolgen. Ziel der Bundesregierung sei es, die Menschen in Deutschland zu schützen. Ebenso sei aber "die Gewährleistung europäischer Solidarität für die Bundesregierung in Zeiten der Corona-Krise zentrales Prinzip".

- Die spanische Regierung will Medienberichten zufolge als Teil des Notstands die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung einschränken. Sie plant demnach, alle Spanier anzuweisen, zu Hause zu bleiben, außer bei Notfällen oder wenn sie Lebensmittel oder Medikamente einkaufen oder zur Arbeit müssen.

15 Uhr - Die Schweizer Bank Credit Suisse steht nach eigenen Angaben aktiv in Kontakt mit der Regierung, der Schweizer Nationalbank und der Finanzaufsicht Finma, um Möglichkeiten zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen mit Liquidität und Krediten zu prüfen. Für Unternehmen, die wegen dem Coronavirus in Liquiditätsengpässe rutschen, soll demnach frisches Kapital - gegen Zins - zur Verfügung gestellt werden. Involviert seien die Großbanken sowie möglicherweise Raiffeisen und die Zürcher Kantonalbank. Credit-Suisse-Konzernchef Thomas Gottstein habe das Projekt angestoßen.

- Volkswagen geht einem Medienbericht zufolge auf seine Beschäftigten zu, die von Schul- und Kitaschließungen betroffen sind. Wie das Branchenmagazin "Automobilwoche" unter Berufung auf interne Unterlagen berichtet, bietet der Konzern "allen Beschäftigten mit Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und von Schließungen betroffen sind, eine erhöhte Flexibilität an".

- Österreich stellt nach Worten von Kanzler Sebastian Kurz zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Virus-Krise vier Milliarden Euro zur Verfügung. Das Paket sieht Zwischenfinanzierungen und Kreditgarantien für Unternehmen vor, wie Kurz auf einer gemeinsamen Pressekonferenz erläutert. Finanzminister Gernot Blümel ergänzt, die Regierung halte nicht länger am Ziel eines ausgeglichenen Haushalts fest.

12 Uhr: Im Zentrum von Paris schwärmen Tausende von Sicherheitskräften aus, weil Demonstranten der regierungskritischen sogenannten Gelbwesten-Bewegung sich über ein Versammlungsverbot hinwegsetzen wollen. Versammlungen mit über 100 Teilnehmern sind in Frankreich wegen der Virus-Krise derzeit verboten.

- Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft die Deutschen zu besonderer Solidarität in der Virus-Krise auf. Soziale Kontakte sollten nach Möglichkeit weitestgehend eingestellt werden, sagt die CDU-Politikerin in einem Video-Podcast. "Wir helfen damit ganz konkret Menschen und können Solidarität in der Gesellschaft zeigen." Sie gibt zudem die Bildung eines Kabinettsauschusses zur Krisenbewältigung bekannt. Dem Gremium gehören neben Merkel, Vizekanzler Olaf Scholz (SPD), Innenminister Horst Seehofer (CSU), Außenminister Heiko Maas (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) an.

11.30 Uhr: Im Iran ist die Zahl der bekannten Infektionen auf 12.729 (Freitag, nach offiziellen Angaben: 11.364) und der Todesfälle auf 611 (514) gestiegen, wie das staatliche Fernsehen berichtet.

- Das ostafrikanische Land Ruanda meldet den ersten bekannten Infektionsfall. Es handele sich um einen indischen Staatsbürger, der am 8. März eingereist sei, gibt das Gesundheitsministerium bekannt.

- Japan setzt die Vorbereitungen für die Olympischen Sommerspiele in Tokio weiter fort. Das sagt Ministerpräsident Shinzo Abe.

- Die Lufthansa-Tochter Swiss International fährt ihr Angebot massiv zurück. "Es wird rund die Hälfte der Kurz- und Langstreckenflotten vorübergehend aus dem Betrieb genommen. Somit werden weitere Kosten gespart", erklärt Swiss. Für das fliegende Personal werde Kurzarbeit beantragt, "weitere Bereiche am Boden sind in Prüfung".

- Inditex, der Mutterkonzern der Modekette Zara, schließt der Nachrichtenagentur Europa Press vorübergehend alle Läden in Spanien.

10.30 Uhr: In Japan ist es nach Worten von Ministerpräsident Shinzo Abe derzeit nicht geboten, den Notstand auszurufen. Experten stellten bislang keinen explosiven Anstieg der Coronavirus-Fälle fest, sagt Abe auf einer Pressekonferenz. Dem staatlichen Sender NHK zufolge ist die Zahl auf 1423 gestiegen, einschließlich der 697 Infektionen auf den Kreuzfahrtschiff Diamond Princess.

- In Polen steht die Präsidentenwahl im Mai infrage. Eine Verschiebung könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, sagt Innenstaatssekretär Pawel Szefernaker dem Radiosender RMF FM.

10.00 Uhr: Das südafrikanische Land Namibia meldet die ersten beiden Infektionen. Es handele sich um ein spanisches Paar, das am Mittwoch eingereist sei, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Pläne zur Feier des Unabhängigkeitstags am 21. März würden von der Regierung weiter vorangetrieben.

- Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ruft angesichts der Schul- und Kitaschließungen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu Kompromissbereitschaft auf. Bei der Ausgestaltung der Arbeitszeiten und der Genehmigung von Home Office sollten alle Spielräume genutzt und größtmögliche Flexibilität gezeigt werden, erklärt er. In dem Bundesland ist vor allem die Autoindustrie stark vertreten.

- Die Bundeswehr sucht Reservisten aus dem Sanitätsdienst. Sie sollen das Personal in den fünf Bundeswehrkrankenhäusern Koblenz, Hamburg, Berlin, Ulm und Westerstede verstärken, wie aus einem in dem Magazin "Die Reserve" veröffentlichen Ausruf hervorgeht.

- Das Robert-Koch-Institut (RKI) nennt nun auch das österreichische Bundesland Tirol und die spanische Hauptstadt Madrid ans Risikogebiete. Auf der Liste aufgeführt waren bereits Italien, der Iran, die chinesische Provinz Hubei, die südkoreanische Provinz Gyeongsangbuk-do und die französische Region Grand Est, zu der das Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne gehören.

08.45 Uhr: In der russischen Hauptstadt Moskau wird die Schulpflicht aufgehoben. Ab Montag sollen die Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder zu Hause behalten, wie Bürgermeister Sergei Sobjanin ankündigt. Seinen Worten zufolge sind in Moskau 24 Infektionen bestätigt. Im ganzen Land sind es nach offiziellen Angaben 45.

- Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ruft Reiserückkehrer aus Italien, der Schweiz und Österreich zu einer zweiwöchigen Selbstisolation auf. "Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien, in der Schweiz oder in Österreich waren: Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie 2 Wochen zu Hause - unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht", erklärt Spahn via Twitter.

Apple Store in New York

Apple Store in New York

Foto: AFP

- Apple schließt alle Ladengeschäfte außerhalb der Region China bis zum 27. März. Das kündigt Konzernchef Tim Cook in einem Schreiben an, das auf der Internetseite des Unternehmens veröffentlicht wird. In China ist die Zahl der Neuinfizierten inzwischen deutlich zurückgegangen und die Menschen versuchen nun, schrittweise wieder in die Normalität zurück zu gelangen.

8 Uhr: Vietnam lässt ab Sonntag keine Bürger aus europäischen Ländern des Schengenraums und aus Großbritannien mehr einreisen. Außerdem wird die Visumsvergabe für alle Ausländer vorübergehend gestoppt, wie das Außenministerium mitteilt.

- In Indonesiens Hauptstadt Jakarta werden alle Schulen ab Montag für mindestens zwei Wochen geschlossen. Ersatzweise soll es Teleunterricht geben, wie Jakartas Gouverneur Anies Baswedan auf einer Pressekonferenz mitteilt. Seinen Worten zufolge sind bislang landesweit 69 Coronavirus-Fälle bestätigt.

- Auf den Philippinen ruft Präsident Rodrigo Duterte den höchsten Gesundheitsnotstand aus. Zugleich verfügt er Quarantäne-Maßnahmen für die Hauptstadt Manila, wo zwölf Millionen Menschen leben. Vorgesehen sind etwa nächtliche Ausgangssperren. Außerdem sollen Einkaufszentren für einen Monat schließen. Bislang wurden auf den Philippinen 64 Coronavirus-Infektionen festgestellt sowie sechs Todesfälle.

- In Taiwan müssen Reisende aus Europa sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Die Regelung gilt ab Dienstag, wie die Regierung mitteilt. Zugleich verschärft sie ihre Reisewarnung für den Schengenraum sowie Großbritannien und Irland und rät von nicht dringend nötigen Reisen dorthin ab.

06.00 Uhr: Das US-Militär kündigt an, dass Inlandsreisen von Service-Mitarbeitern sowie von Zivilbediensteten des Verteidigungsministeriums und deren Familien größtenteils ausgesetzt werden. Die Maßnahme gelte ab Montag.

- Das von den Demokraten kontrollierte US-Repräsentantenhaus winkt mit überwältigender Mehrheit von 363 zu 40 Stimmen ein Hilfspaket zur Bewältigung der Virus-Krise durch. Es sieht unter anderem Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kostenlose Coronavirus-Tests vor. Das viele Milliarden Dollar schwere Paket soll ein Sicherheitsnetz aufspannen für Menschen, die in den kommenden Wochen wegen der Epidemie nicht arbeiten können. Präsident Donald Trump hat Unterstützung für das Vorhaben signalisiert. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es kommende Woche auch der von den Republikanern kontrollierte Senat billigen wird.

- Die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern kündigt an, jeder der ins Land komme, müsse sich für 14 Tage in "Selbstisolation" begeben. Kreuzfahrtschiffe sollen demnach den im Südpazifik gelegenen Inselstaat bis zum 30. Juni nicht mehr anlaufen. Neuseeland hat bislang sechs Infektionsfälle.

- Die amerikanische Bundesbehörde für Verkehr hebt in Form einer Notmaßnahme die Fahrzeitbeschränkung für Fahrer auf, die wichtige Güter für den Kampf gegen die Pandemie transportieren. Dazu gehören etwa medizinische Produkte, aber auch Lebensmittel, wenn es um die Versorgung ausverkaufter Geschäfte geht.

- Die tschechische Regierung beschließt die Schließung aller Restaurants von Samstag an für zehn Tage. Außerdem sollen alle Geschäfte geschlossen werden. Ausnahmen gelten allerdings unter anderem für Lebensmittelläden, Apotheken und Drogerien.

03.00 Uhr - In China werden für Freitag elf neue Infektionen gemeldet. Am Donnerstag waren es acht Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen auf 80.824.

- Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder fordert die Einbindung der Bundeswehr zur Bekämpfung der Pandemie. "Wir sollten überlegen, die Bundeswehr stärker einzubinden. Sie muss mit Pflegepersonal, Ärzten, Laboreinrichtungen und Kapazitäten in ihren Krankenhäusern mithelfen", sagt der CSU-Chef der Funke Mediengruppe.

- Südkorea meldet 107 neue Infektionen. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen auf 8086 Fälle. Südkorea ist neben Italien außerhalb Chinas das am stärksten von der Coronavirus-Epidemie betroffene Land.

- Die US-Gesundheitsbehörden genehmigen die Coronavirus-Tests der Firma Thermo Fisher Scientific. Die Firma kann 1,4 Millionen der Test-Sets pro Woche herstellen.

- New York eröffnet die erste Coronavirus-Teststation für Autofahrer. Die Fahrer können auf das Gelände fahren, wo ihnen von geschulten Personal der Gesndheitsdienste Speichelproben entnommen werden. Die gehen dann an Labors, die innerhalb von 24 Stunden eine Diagnose stellen. In der Millionenstadt sollen mehrere dieser "drive-through" (fahr durch) eingerichtet werden.

00.30 Uhr - Der Deutsche Hausärzteverband fordert neue Lockerungen der Krankschreibungs-Regeln. Es sei eine große Erleichterung, dass Patienten wegen der Pandemie bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden könnten, ohne dass sie dafür in die Praxis kommen müssten, sagt Verbands-Chef Ulrich Weigeldt der "Rheinischen Post". "Es wäre noch besser, diese Möglichkeit auf 14 Tage auszudehnen." Dann könnten Patienten so lange zu Hause bleiben, bis sie keine Ansteckungsgefahr mehr darstellten.

00.05 Uhr - US-Präsident Donald Trump erklärt, vier Reedereien hätten ihm zugesagt, dass für eine Frist von 30 Tagen keine Kreuzfahrtschiffe zu neuen Reisen aufbrechen werden. Er habe die Unternehmen darum gebeten, sagt Trump.

Trump ruft nationalen Notstand aus - das geschah am Freitag, 13. März

20.30 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat den nationalen Notstand ausgerufen. Dadurch könne er Bundesmittel in Höhe von 50 Milliarden Dollar zur Bekämpfung des Coronavirus freisetzen. Einen landesweiten Ausnahmezustand wie in manchen anderen Staaten, bei denen in einem solchen Fall Grundrechte außer Kraft gesetzt werden, bedeutet ein nationaler Notstand in den USA nicht.

Die Ausrufung des Notstands gibt Trump weitreichende Befugnisse. Die Maßnahme ermöglicht unter anderem den Zugriff auf einen Fonds mit Mitteln zur Katastrophenhilfe, den der Kongress mit 42,6 Milliarden Dollar (38,5 Milliarden Euro) ausgestattet hat. Demokraten im US-Senat hatten Trump am Mittwoch in einem Schreiben aufgefordert, einen Notstand auszurufen, um diese Mittel zugänglich zu machen.

Der US-Leitindex Dow Jones stieg nach der Ankündigung Trumps um knapp 10 Prozent auf 23.185 Punkte.

19.30 Uhr - Das Robert-Koch-Institut meldet einen Anstieg der bestätigten Infektionen in Deutschland. Diese werden mit 3062 angegeben. Am Donnerstag waren es noch 2369. Die Zahl der Todesfälle wurde mit fünf angegeben.

- Die Türkei stellt Flüge von und nach Deutschland ein. Acht weitere Länder, darunter Österreich, die Niederlande und Frankreich, seien ebenfalls betroffen, teilt das Transportministerium mit. Die Maßnahme gelte ab Samstagmorgen (Ortszeit) bis zum 17. April. Die Türkei, in der bisher fünf Corona-Fälle bekannt sind, hatte zuvor schon Flüge von und nach Italien, China, Südkorea, Iran und Irak ausgesetzt.

- In Italien ist die Zahl der Todesfälle infolge des Coronavirus binnen 24 Stunden um 25 Prozent auf 1266 gestiegen. Die Zahl neuer Todesfälle von 250 sei die höchste seit Beginn des Krankheitsausbruchs, meldet die Zivilschutzbehörde. Die Zahl der registrierten Infektionen stieg demnach binnen eines Tages um rund 17 Prozent auf 17.660.

18.30 Uhr - Die Daimler AG wird nach Abwägung aller Gesichtspunkte insbesondere der Gesundheit aller Teilnehmer und der Anordnung des zuständigen Gesundheitsamtes die ordentliche Hauptversammlung des Unternehmens nicht wie geplant am 1. April 2020 durchführen, sondern auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verschieben. Damit verbunden ist unvermeidbar eine entsprechende zeitliche Verschiebung des Gewinnverwendungsbeschlusses und der Dividendenauszahlung.

17.30 Uhr - In der deutschen Hauptstadt Berlin werden ab Dienstag wegen des Coronavirus alle Clubs und Kneipen vorerst geschlossen bleiben. Nach Schließung der Schulen in den meisten Bundesländern weitet sich der Shutdown nun auf den kulturellen Bereich und das öffentliche Leben aus.

In Paris schließen mit dem Louvre und dem Moulin Rouge zwei der berühmtesten Touristenattraktionen der französischen Hauptstadt. Das Museum und das Variete-Theater folgen damit der Regierungsanordnung, die Versammlungen mit mehr als 100 Personen untersagt.

17.00 Uhr - Europa ist laut WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie geworden. Jedes Land, das glaube, von großen Coronavirus-Ausbrüchen wie in anderen Staaten verschont zu bleiben, mache einen tödlichen Fehler.

- Bei Volkswagen gibt es einen ersten bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion. Im VW-Werk Kassel sei ein Mitarbeiter der Verwaltung positiv auf den Erreger getestet worden, bestätigt der Autobauer. Der Mann sei von einer Reise zurückgekommen, ihm gehe es gut. Fünf Kontaktpersonen aus seiner Abteilung seien in häusliche Quarantäne geschickt worden. Als erste hatte dpa darüber berichtet.

- Die Bundesregierung ist nach Worten von Kanzlerin Angela Merkel gewillt, alles zu tun, was notwendig sei, damit Deutschland durch diese Krise möglichst gut durchkomme. Man werde "so agieren, wie wir es möglichst kraftvoll tun können". Die am Freitag vorgestellten Steuer- und Liquiditätshilfen zum Schutz von Unternehmen und Arbeitsplätzen seien in der Geschichte Deutschlands einzigartig.

Noch letztes Wochenende schüttelte US-Präsident Donald Trump Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro die Hand

Noch letztes Wochenende schüttelte US-Präsident Donald Trump Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro die Hand

Foto: TOM BRENNER/ REUTERS

16.00 Uhr - Der erneute Test auf das Coronavirus bei dem brasilianischen Staatschef Jair Bolsonaro, der am Samstag zu einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in dessen Resort in Mar-a-Lago in Florida war, ist negativ ausgefallen. Dies gab Bolsonaro in sozialen Medien bekannt. Das Spezialsekretariat für soziale Kommunikation in Brasília bestätigte es der Deutschen Presse-Agentur. Die brasilianische Zeitung "O Dia" hatte unter Berufung auf Quellen am Regierungssitz berichtet, dass ein erster Test positiv ausgefallen sei. Der 64 Jahre alte Bolsonaro war getestet worden, nachdem bei seinem Kommunikationssekretär Fábio Wajngarten, der Trump ebenfalls getroffen hatte, am Donnerstag das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden war.

Wajngarten hatte bei seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten Grippesymptome gezeigt. Wie "Fox News" berichtete, wurden zahlreiche Mitarbeiter des Weißen Hauses angesichts der Berichte aus Brasilien zu einem dringenden Meeting einberufen. Trump hatte am Donnerstag gesagt, er sei "nicht besorgt". Man habe zusammen zu Abend gegessen, aber "wir haben nichts Außergewöhnliches gemacht".

- Spanien ruft wegen der Corona-Krise den Alarmzustand aus. Ministerpräsident Pedro Sánchez sagte am Freitag: "Wir wollen alle Mittel des Staates mobilisieren, um die Bürger besser schützen zu können", sagte der Sozialist. Der Alarmzustand ist die dritthöchste der in der spanischen Verfassung vorgesehenen Notfallstufen. Der Alarmzustand war bisher in Spanien nach der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1975 nur einmal ausgerufen worden: 2010 wegen eines Fluglotsenstreiks.

Die Maßnahme tritt mit der Verabschiedung eines sogenannten königlichen Dekrets in Kraft. Die linke Regierungskoalition könnte anschließend zum Beispiel die Bewegungsfreiheit von Menschen und Fahrzeugen einschränken. Sie könnte unter anderem Lebensmittel und andere wichtige Güter rationieren und auch beschlagnahmen lassen sowie Interventionen in Fabriken und anderen Produktionsstätten anordnen. Im Unterschied zu einem Ausnahmezustand - der nächsthöheren Notfallstufe - können die Grundrechte der Bürger aber nicht eingeschränkt werden.

Lamborghini Huracan Evo: Der Sportwagenhersteller setzt die Produktion bis vorerst 25. März aus

Lamborghini Huracan Evo: Der Sportwagenhersteller setzt die Produktion bis vorerst 25. März aus

Foto: Lamborghini

15.50 Uhr - Der Luftfahrtkonzern Lufthansa soll als erster Konzern Staatshilfen beantragen. Das berichtete das "Handelsblatt" am Freitag. Dem Bericht zufolge erklärte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einer internen Videobotschaft an die Mitarbeiter, dass man mit den Regierungen in den Heimatmärkten über mögliche Staatshilfen rede.

- Wegen der Coronavirus-Pandemie werden auch in Hamburg die Schulen am Montag vorerst geschlossen. Außerdem wird der Regelbetrieb in den Kitas eingestellt. Das beschloss der Senat am Freitag auf einer Sondersitzung, über die Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Anschluss berichtete. Hamburg ist das zwölfte Bundesland mit flächendeckenden Schulschließungen.

- Italien ist das aktuelle Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Das bringt die Produktion beim Sportwagenhersteller Lamborghini nun zum Erliegen: Die VW-Tochter stoppt die Produktion in ihrem einzigen Werk in Sant'Agata Bolognese bei Modena vom 13. bis zum 25. März. Die Entscheidung sei "motiviert durch soziale Verantwortung und geprägt von hoher Sensibilität gegenüber unserern Mitarbeitern, so Vorstandschef Stefano Domenicali. Der Hersteller werde die Situation weiter beobachten.

In Italien hat die Coronavirus-Krise das öffentliche Leben nahezu zum Stillstand gebracht. Die Regierung hat die Schließung aller Veranstaltungsorte und Geschäfte mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken verfügt. Alle nicht notwendigen Geschäftsaktivitäten sollen eingestellt werden, erklärte Premierminister Giuseppe Conte vor kurzem in einer Videobotschaft. Zudem sollen alle Firmenabteilungen geschlossen werden, die nicht nötig für die Produktion seien.

Lamborghini-Konkurrent Ferrari hat laut Berichten zwar die Zahl seiner Mitarbeiter in Modena und Maranello auf ein Minimum reduziert. Überraschenderweise läuft die Ferrari-Fertigung in Maranello aber bislang weiter. Die Produktion sei bisher nicht beeinträchtigt, hieß es in Berichten.

15.00 Uhr - Der Autozulieferer Continental sagt wegen der Corona-Epidemie seine für Ende April angesetzte Aktionärsversammlung ab. Mit der Verschiebung folge man der Weisung des niedersächsischen Gesundheitsministeriums, nach der Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abgesagt werden müssten, teilte der Dax-Konzern am Freitag in Hannover mit. Die Veranstaltung werde innerhalb der gesetzlichen Frist von acht Monaten nach Beginn des Geschäftsjahres stattfinden. Der genaue Termin solle zu gegebener Zeit bekannt gegeben werden.

Im Video: Alltag in Rom

Reuters

- Wegen des um sich greifenden Coronavirus schließen mindestens sechs US-Bundesstaaten die Schulen. Die Schulen in Ohio, Michigan, Oregon, Maryland, Kentucky und New Mexico wurden angewiesen, ab Montag für mindestens zwei Wochen zu schließen. Dies betrifft Millionen von Schülern und stellt ärmere Familien vor Probleme - viele setzen bei der Versorgung ihrer Kinder auf das kostenlose oder subventionierte Schulessen.

- Wegen der Ausbreitung des Coronavirus dürfen Alten- und Pflegeheime in NRW grundsätzlich nicht mehr besucht werden. Besuche seien nur in dringenden Ausnahmefällen möglich, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag in Düsseldorf. NRW hat unterdessen auch den Vorlesungsbeginn an den Universitäten für das Sommersemester verschoben. Alle diese Maßnahmen würden zunächst bis zum 19. April gelten.

14.45 Uhr - Auch in Thüringen bleiben zum Schutz gegen das neuartige Coronavirus von Dienstag an alle Schulen und Kitas geschlossen. Das teilte Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) am Freitag mit. Zuvor hatten sich wegen der Infektionsgefahr bereits zehn andere Bundesländer zu Schulschließungen in der kommenden Woche entschieden.

- Wegen des Coronavirus hat das griechische Olympische Komitee die Weitergabe der Olympischen Fackel auf griechischem Boden gestoppt. Allen Aufrufen der Behörden zum Trotz hätten sich zu viele Menschen zur Übergabe der Flamme am Freitag in Sparta eingefunden, daraufhin seien alle weiteren Stationen des traditionellen Fackellaufs gestrichen worden, erklärte das Komitee. Zuvor hatte eine große Zuschauermenge Hollywoodstar Gerard Butler belagert, während er die Flammenschale in Sparta entzündete.

- Ein großer Anteil der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen wird sich Ministerpräsident Armin Laschet zufolge binnen ein bis zwei Jahren mit dem Coronavirus infizieren. Dies könne in mehreren Wellen geschehen, sagt er. Wichtig sei es deshalb, Zeit zu gewinnen.

14.30 Uhr - Als Reaktion auf die Ausbreitung der Corona-Epidemie hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier alle geplanten öffentlichen Termine in der kommenden Zeit abgesagt oder verschoben. Er nehme bis auf weiteres keine auswärtigen Termine wahr, teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. "Der Bundespräsident beschränkt sich zunächst auf interne Termine, Telefonkonferenzen und Gespräche", hieß es weiter.

- In Spanien ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen auf 4209 gestiegen. An der Krankheit verstarben inzwischen 120 Patienten, teilen die Gesundheitsbehörden mit. Am Donnerstag wurden 3004 Infizierte und 84 Tote gemeldet.

- Wegen des Coronavirus sollen auch in Hessen landesweit die Schulen geschlossen werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Wiesbaden am Freitag aus Regierungskreisen. Unter Führung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will das Kabinett im Laufe des Tages zu einer Sondersitzung zusammenkommen und ein Maßnahmenpaket beschließen. Mit Hessen haben nun schon zehn Länder flächendeckende Schulschließungen geplant.

- Diverse Manager nutzen die tiefen Aktienstände, um Unternehmenspapiere zu kaufen. Das teilten alleine bis Freitagmittag unter anderen Schaeffler, Krones, Deutsche Post, Beiersdorf, HeidelbergCement in Pfichtmitteilungen mit.

-14.15 Uhr - Österreich stellt das Paznauntal sowie die Gemeinde St. Anton am Arlberg unter Quarantäne. Das teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag in Wien mit. Im Kampf gegen das Coronavirus müssen in Österreich ab kommender Woche viele Geschäfte vorübergehend schließen. Lebensmittelmärkte und Apotheken gehörten zu den Geschäften, die offen bleiben dürfen, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Freitag in Wien.

- Die Coronavirus-Epidemie gefährdet dem Welt-Tourismus-Verband bis zu 50 Millionen Arbeitsplätze in der Reisebranche. Grund dafür sei der erwartete Einbruch im globalen Reiseverkehr in diesem Jahr um ein Viertel, teilte der Branchenverband WTTC am Freitag mit. Asien dürfte dabei der am stärksten betroffene Kontinent sein. Dort seien allein etwa 30 Millionen Jobs gefährdet. In Europa stünden sieben Millionen Arbeitsplätze auf dem Spiel, in Amerika fünf Millionen. Die Tourismusindustrie macht jeweils etwa zehn Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung und der Arbeitsplätze aus.

- Auch Baden-Württemberg schließt seine Schulen. Von Dienstag an sollen alle Schulen und Kindertagesstätten bis zum Ende der Osterferien. Das teilte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag in Stuttgart mit. Baden-Württemberg ist das neunte Bundesland, das flächendeckende Schließungen plant.

- Frankreich verbietet alle Versammlungen von mehr als hundert Menschen. Betroffen davon seien unter anderem Theater und Kinos, sagte Premierminister Edouard Philippe am Freitag im Fernsehsender TF1. Zuvor lag die Obergrenze für erlaubte Versammlungen bei tausend Teilnehmern.

14.05 Uhr - Auch Rheinland-Pfalz schließt wegen der Ausbreitung des Coronavirus ab Montag die Schulen und Kindertagesstätten. Die Regelung gilt zunächst bis Ende der Osterferien am 17. April, wie das Bildungsministerium am Freitag mitteilte. Eine Notbetreuung werde vor Ort ermöglicht. Rheinland-Pfalz ist das achte Bundesland, das flächendeckende Schulschließungen ankündigt.

- Die Wirtschaft in der Europäischen Union wird nach Einschätzung der EU-Kommission wegen der Coronavirus-Krise dieses Jahr schrumpfen. Ursprünglich war mit 1,4 Prozent Wachstum für 2020 gerechnet worden - nun werde das Wachstum "unter Null fallen, womöglich sogar erheblich", sagte ein hoher Kommissionsbeamter am Freitag in Brüssel./

- Das "Woodstock der Kapitalisten" fällt aus: US-Staranleger Warren Buffett hat die Anteilseigner seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway vom diesjährigen Aktionärstreffen ausgeladen. Grund ist die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus, wie das Unternehmen am Freitag in Omaha im US-Bundesstaat Nebraska mitteilte. "Ich bedauere dies sehr", schrieb Buffett seinen Anhängern. Ganz abgesagt wird das Event zwar nicht - der 89-jährige Berkshire-Chef und sein Vize Charlie Munger werden sich per Internet-Livestream an die Aktionäre wenden.

- Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises stellt die Fahrten ihrer 14 Schiffe umfassenden Flotte wegen der Ausbreitung des Coronavirus zunächst bis Anfang April ein. In den kommenden drei bis vier Tagen beenden die Schiffe ihre Fahrten an geeigneten Standorten, von denen die Passagiere nach Hause gebracht werden können, sagte ein Aida-Sprecher am Freitag. Am Donnerstag hatte schon Mutterkonzern Carnival bereits eine Pause für die Schiffe der Reederei Princess Cruises festgelegt.

14 Uhr - Der von der Ausbreitung des Coronavirus besonders betroffene Kreis Heinsberg hat die Bundeswehr um Notfallhilfe gebeten. Dabei gehe es um Laborkapazitäten, um mehr Menschen testen zu können und zeitnah Ergebnisse zu bekommen, sagte eine Kreis-Sprecherin am Freitag. Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet. Ob die Bundeswehr auf die Bitte schon reagiert hat, konnte die Sprecherin nicht sagen. Nach Informationen des "Spiegel" wird die Anfrage dort noch bearbeitet. Im Kreis Heinsberg sind nach Angaben vom Freitag inzwischen 553 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert.

Madrid schließt alle Restaurants, Bars und Geschäfte

Madrid schließt alle Restaurants, Bars und Geschäfte

Foto: Daniel Ochoa de Olza/AP/dpa

- In Madrid müssen spanischen Medienberichten zufolge alle Restaurants, Bars und Geschäfte schließen, um das Coronavirus einzudämmen. Nur Supermärkte und Apotheken dürften geöffnet bleiben, berichtet die Zeitung "El Independiente". Der Sender TVE meldet, mit den Schließungen werde am Samstag begonnen. Bestätigen ließen sich die Berichte zunächst nicht.

13.35 Uhr - Die EU ist nach Angaben von Kommissionsvize Valdis Dombrovskis bereit, die Haushaltsregeln für von der Coronavirus-Krise besonders betroffene Staaten anzupassen. Im Falle eines ernsthaften Konjunkturabschwungs könne dazu eine spezielle Klausel angewandt werden.

- Das Schweizer Pharmaunternehmen Roche hat nach eigenen Angaben von den US-Behörden grünes Licht für die Markteinführung eines neuen und schnelleren Test auf das neuartige Coronavirus erhalten. Die US-Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA habe die Vermarktung des SARS-CoV-2-Tests genehmigt, teilte Roche am Freitag mit. Nach Angaben des Unternehmens wird der Test künftig auch in Ländern verfügbar sein, die das europäische CE-Siegel akzeptieren.

- Zum ersten Mal sind nun auch Fälle des neuartigen Coronavirus in Ostafrika aufgetreten. Kenia und Äthiopien bestätigten dies am Freitag. In Kenia handele es sich um eine Kenianerin, die aus den USA über London zurück nach Nairobi gereist sei, sagte Gesundheitsminister Mutahi Kagwe am Freitag. Sie sei bereits vor mehr als einer Woche zurückgekehrt und am Donnerstag sei die Krankheit Covid-19 bestätigt worden. In Äthiopien sei die Krankheit bei einem japanischen Staatsbürger bestätigt worden, der vergangene Woche Mittwoch aus Burkina Faso eingereist sei, teilte die Gesundheitsministerin Lia Tadesse mit.

13.45 Uhr - Von der Virus-Krise betroffene Unternehmen sollen fällige Steuerzahlungen zinslos stunden können. Dies sollten die Finanzämter "ohne allzu detaillierte Prüfung schnell und unbürokratisch" genehmigen, sagt Finanzminister Olaf Scholz. "Wenn sie das tun, dann soll das auch zinsfrei geschehen." Bisher können die Finanzämter bei einer Stundung der Steuerschuld pro Monat 0,5 Prozent Zinsen verlangen.

- Der norwegische Staat unterstützt in Bedrängnis geratene Unternehmen im Kampf gegen die Coronavirus-Krise mit einem Maßnahmenpaket im Umfang von umgerechnet fast 600 Millionen Euro. Unter anderem wollen die Norweger Steuern reduzieren, Flugabgaben entfernen und die Kosten für vorübergehende Beurlaubungen deutlich früher als bislang vom Arbeitgeber auf den Staat übertragen. Auch die Kommunen sollen mehr Geld bekommen, wie die norwegische Regierung am Freitag auf einer Pressekonferenz in Oslo mitteilte. Das Krisenpaket kostet den Staat der Nachrichtenagentur NTB zufolge 6,5 Milliarden norwegische Kronen (rund 590 Millionen Euro).

- Die Epidemie hat Auswirkungen auf das US-Großmanöver "Defender", an dem knapp 40.000 amerikanische und europäische Soldaten teilnehmen. "Derzeit sind alle US-Truppenbewegungen faktisch ausgesetzt", teilt die Streitkräftebasis der Bundeswehr mit. "Es werden absehbar keine weiteren Schiffe in Belgien und den Niederlanden entladen noch weitere Soldaten auf deutschen Flughäfen eingeflogen." In enger Abstimmung mit allen 20 beteiligten Nationen werde nun zeitnah über das weitere Vorgehen entschieden.

Nordrhein-Westfalen will die Schulen bis Mitte nächster Woche schließen

Nordrhein-Westfalen will die Schulen bis Mitte nächster Woche schließen

Foto: DPA

13.30 Uhr - Nordrhein-Westfalen schließen wegen des Coronavirus in der ersten Hälfte der kommenden Woche alle Schulen bis zu den Osterferien. Das hat das Kabinett am Freitag entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Landesregierung erfuhr. Der genaue Schließungstag war zunächst noch offen - die "Rheinische Post" berichtete, dass die Schulen spätestens am Mittwoch geschlossen werden sollen. In NRW gibt es rund 5500 Schulen mit insgesamt etwa 2,5 Millionen Schüler.

- Mit einem zweiten gestorbenen Mann in Baden-Württemberg sind bislang sieben Tote in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland bekannt. Es handele sich um einen 80 Jahre alten Mann aus Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen), der in einer Klinik behandelt wurde und positiv auf das neuartige Virus getestet worden war, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Stuttgart mit.

- Deutschlands Exportbeschränkungen für Schutzmasken und andere Ausrüstung gegen die Virus-Krise ist auf Kritik von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gestoßen. "Der gemeinsame Markt muss funktionieren", sagte von der Leyen am Freitag in Brüssel. Sie habe mit Deutschland, Frankreich und anderen EU-Staaten über deren Eingriffe in den Binnenmarkt gesprochen. "Ich bin froh zu berichten, dass sie bereit sind, ihre nationalen Maßnahmen wie von uns gewünscht anzupassen", sagte von der Leyen.

- Die Fußball-Bundesliga soll an diesem Wochenende trotz der Coronavirus-Pandemie noch einmal spielen, der Amateurfußball dagegen sofort pausieren. Diese Empfehlung sprach der Deutsche Fußball-Bund an seine Landesverbände am Freitag aus. "Der DFB hat allen Landesverbänden empfohlen, den Spielbetrieb im Amateurfußball zunächst auszusetzen und die weiteren Planungen der jeweils bestehenden Situation entsprechend anzupassen", hieß es in einer Stellungnahme vom Freitag dazu.

- Der Tui -Konzern erhöht wegen der Coronavirus-Krise weiter seine Vorsichtsmaßnahmen und drückt die Ausgaben für nicht unbedingt nötige Projekte. Man sei mit Hoteliers weltweit in Kontakt und "prüfe sorgfältig alle Optionen des Kapazitätsmanagements", hieß es am Freitag aus der Zentrale des größten Reisekonzerns in Hannover. Ziel sei es, die Auswirkungen der Pandemie auf das Geschäft für Tui und die Partnerbetriebe "so gering wie möglich zu halten". Die "Financial Times" (FT) berichtete, dass auch Vorauszahlungen an einige Hotels ausgesetzt werden sollen. Hierzu äußerte sich Tui nicht näher - betonte aber, dass man in einem engen Austausch sei. Nach "FT"-Informationen soll es auch einen Einstellungsstopp geben.

- Der Olympische Fackellauf in Griechenland ist abgesagt. Das teilt das Hellenische Olympische Komitee mit. Die erste Etappe nach der Entzündung der Flamme am Donnerstag hätte zu viele Zuschauer angezogen. Wegen der befürchteten Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus sei entschieden worden, die restlichen Etappen in Griechenland abzusagen.

- Reisende aus Deutschland werden vorerst nicht mehr in den Irak gelassen. Auch für Katar ordnet das Gesundheitsministerium ein entsprechendes Verbot an. Insgesamt dürfen damit bereits Reisende aus 13 Ländern nicht mehr in den Irak. Das Ministerium untersagt zudem vom 15. bis 25. März jegliche Reisen im Inland zwischen einzelnen Provinzen, außer für Pendler und Händler sowie bei Notfällen. - Äthiopien meldet seinen ersten bestätigten Corona-Patienten. Es handle sich um eine Person aus Japan, teilt der Bürgermeister der Hauptstadt Addis Abeba, Takele Uma Banti, mit.

- In der FDP-Bundestagsfraktion gibt es eine zweite bestätigte Corona-Infektion. Ein Abgeordneter, der auch dem Fraktionsvorstand angehört, wurde positiv auf das Virus getestet, wie ein Sprecher am Freitag bestätigte.

13.00 Uhr - Das Ifo-Institut warnt vor einem Lernstopp durch die Schulschließungen in mehreren Bundesländern. "Wir müssen jetzt alles daransetzen, dass es durch die Schulschließungen nicht zu einem kompletten Lernstopp kommt. Wir müssen von den Lernergebnissen her denken, denn die sind das Wichtigste", sagt Ifo-Bildungsexperte Ludger Wößmann. Digitale Plattformen seien für die Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern am besten geeignet.

- Vom kommenden Dienstag an werden alle allgemeinbildenden Schulen in Berlin bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Das geht aus einem Schreiben der Senatsverwaltung für Bildung an die Berliner Schulleitungen vom Freitag hervor, das der dpa vorliegt. "Aus diesem Grund finden ab sofort auch keine Schülerfahrten, Exkursionen oder sonstige schulische Veranstaltungen statt", heißt es dort. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller

12.30 Uhr - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will wegen des Einbruchs der Passagierzahlen in Folge der Coronakrise bis zu 10.000 Beschäftigte vorübergehend nach Hause schicken. Das Unternehmen werde in der kommenden Woche für die operativen Mitarbeiter Kurzarbeit beantragen, erklärte Fraport-Chef Stefan Schulte. "Es wird eher in Richtung 10.000 Mitarbeiter gehen", ergänzte er. Das wäre fast die Hälfte der Belegschaft am Heimatstandort Frankfurt. Fraport wolle aber ohne betriebsbedingte Kündigungen durch die schwerste Krise kommen, die die Branche derzeit wegen der Corona-Epidemie erlebe.

- Das neuartige Coronavirus sorgt im deutschen Südwesten für Zugausfälle. Betroffen ist der internationale Bahnverkehr nach Italien, teilte die Deutsche Bahn im Internet mit. Die regelmäßig fahrenden EuroCity-Express-Züge (ECE) von Frankfurt am Main durch Baden-Württemberg über Offenburg und Freiburg nach Basel und Mailand fallen von sofort an aus. Direktverbindungen nach Italien seien nun nicht mehr möglich.

Opel in Rüsselsheim

Opel in Rüsselsheim

Foto: Silas Stein/DPA

12.15 Uhr - Opel hat nach einer Coronavirus-Infektion in der Belegschaft Hunderte Mitarbeiter vorübergehend ins Homeoffice geschickt. Am Standort Rüsselsheim sei ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden, sagte ein Sprecher am Freitag. Vorsichtshalber arbeite der weit überwiegende Teil der Beschäftigten im Adam-Opel-Haus derzeit von zu Hause, die Kantine sei geschlossen. Es gehe um Hunderte Mitarbeiter in der Verwaltung. Wenn nötig, werde kurzfristig über weitere Maßnahmen entschieden. Auswirkungen auf die Fahrzeug-Herstellung bei Opel oder der französischen Konzernmutter PSA gebe es nicht.

- Die Bundespolizei kontrolliert ab sofort stärker an den deutschen Grenzen. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Freitag auf Anfrage mitteilte, soll es stichprobenartige Kontrollen im direkten Grenzbereich geben. Dafür werde die Fahndung im 30-Kilometer-Bereich an den Grenzen etwas zurückgefahren.

Fraport rechnet mit bis zu 10.000 Beschäftigten in Kurzarbeit

Fraport rechnet mit bis zu 10.000 Beschäftigten in Kurzarbeit

Foto: ARMANDO BABANI/EPA-EFE/REX

-Das Beschaffungsamt der Bundeswehr hat zur Bewältigung der Corona-Krise umfangreich Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und medizinisches Material für das deutsche Gesundheitswesen eingekauft. In einem ersten Schritt seien in einer "schwierigen Materiallage" 300.000 Schutzmasken und Schutzbrillen beschafft worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt seien inzwischen 13 Verträge über 126 Millionen Euro abgeschlossen worden.

- In Deutschland befinden sich derzeit nach Angaben des Gesundheitsministerium 23 Patienten mit dem Coronavirus in intensivmedizinischer Behandlung. Man habe 28.000 Intensivbetten und 500.000 Krankenhausbetten in Deutschland, sagt ein Sprecher des Ministeriums. In Europa sei dies "absolute Spitze". Nun würden die Krankenhäuser aufgefordert, mehr Betten in Intensivbetten umzuwandeln, um auf eine wachsende Anzahl von Fällen vorbereitet zu sein.

- In der Formel 1 gerät der Rennkalender offenbar noch mehr durcheinander. Die Grand-Prixs in Bahrain im März und Vietnam Anfang April sollen verschobene werden, wie aus dem Umfeld der Veranstalter zu vernehmen ist. Der Saison-Auftakt in Australien wurde bereits abgesagt und der Grand Prix in Shanghai verschoben.

Bereits 6 Bundesländer schließen ab Montag die Schulen - Söder rechnet mit bundesweiter Schulschließung

Schulunterricht: In vielen Bundesländern bleiben die Schulen ab Montag geschlossen

Schulunterricht: In vielen Bundesländern bleiben die Schulen ab Montag geschlossen

Foto: Daniel Reinhardt/dpa

12.00 Uhr: Wegen des neuartigen Coronavirus haben inzwischen sechs Bundesländer angekündigt, Schulen und Kitas vorübergehend zu schließen. Bayern, das Saarland, Berlin, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bremen wollen damit die Ausbreitung des Virus verlangsamen. Es ist damit zu rechnen, dass sich weitere Bundesländer dieser Entscheidung anschließen. Millionen Eltern in Deutschland müssen sich nun Gedanken machen, wie sie die Betreuung ihrer Kinder sicherstellen.

Bayern ordnete am Freitag eine Schließung aller Schulen, Kindergärten und Kitas ab Montag bis zum Beginn der Osterferien an. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen. Eine solche Regelung hatte zuvor als erstes Bundesland auch das Saarland getroffen.

- Opel hat nach einer Coronavirus-Infektion in der Belegschaft Hunderte Mitarbeiter vorübergehend ins Homeoffice geschickt. Am Standort Rüsselsheim sei ein Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. "Gemäß unserer existierenden Gesundheitsbestimmungen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit dem Kollegen in engerem Kontakt waren, nun ebenfalls untersucht und betreut. Sie befinden sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne."

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will notfalls Firmen verstaatlichen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will notfalls Firmen verstaatlichen

Foto: Tobias SCHWARZ/ AFP

- Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schließt in der Coronavirus-Krise die vorübergehende Beteiligung des Staates an strategisch wichtigen Unternehmen nicht aus. Er habe in seiner Industriestrategie diese Möglichkeit bereits genannt, etwa wenn es um Firmen aus hochsensiblen Bereichen gehe, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. "Auch in einer Krise wie der durch das Coronavirus können sich ähnliche Fragen im Hinblick auf die technologische und wirtschaftliche Souveränität stellen." Derzeit sehe er aber keine größere Zahl von Verstaatlichungen kommen, sagte Altmaier. "Wir werden sehr genau hinschauen, welche Auswirkungen eine Pleite haben kann, und alles Erforderliche unternehmen."

- Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat Dänemark seine bereits ergriffenen drastischen Maßnahmen nochmals verschärft: Im Eilverfahren räumte das Parlament am Donnerstagabend dem Gesundheitsministerium weitreichende Befugnisse ein, um die Ausbreitung des Virus im Land einzudämmen. Unter anderem können nun Versammlungen von mehr als hundert Menschen untersagt sowie Infizierte gezwungen werden, sich behandeln zu lassen. Das Gesundheitsministerium kann zudem ab sofort den Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen, Supermärkten und anderen Geschäften ebenso wie Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen verbieten und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschränken. Die Ausnahmeregelungen gelten bis 1. März 2021.

- Die FDP verschiebt ihren für den 16. und 17. Mai geplanten Bundesparteitag bis auf weiteres. "Die Gesundheit unserer Delegierten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Journalistinnen und Journalisten, Gäste sowie der Dienstleister vor Ort hat Vorrang", teilt die Partei mit.

- Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat die beschlossenen flächendeckenden Schulschließungen in mehreren Bundesländern begrüßt. Schulschließungen seien ein "gutes Mittel", um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sagte Wieler am Freitag in Berlin. Gleichzeitig zeigte er Verständnis für diejenigen Bundesländer, die diese Maßnahme noch nicht beschlossen.

- Inmitten einer heftigen politischen Krise will sich Rumäniens kommissarischer Ministerpräsident Ludovic Orban selbst unter Quarantäne stellen, weil bei einem Senator aus seiner Partei PNL eine Infektion mit dem neuen Coronavirus festgestellt wurde. Das erklärte Orban am Freitag. Ein für diesen Tag geplantes Treffen mit dem Staatspräsidenten Klaus Iohannis wurde abgesagt. Stattdessen würden diese Beratungen per Videokonferenz abgehalten, teilte das Präsidialamt in Bukarest mit.

- Der europäische Fußballverband Uefa verschiebt alle für nächste Woche angesetzten Spiele der Champions League und der Europa League. Betroffen ist davon unter anderem Bayern München.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer appelliert an die Deutschen, möglichst auf private Reisen zu verzichten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer appelliert an die Deutschen, möglichst auf private Reisen zu verzichten.

Foto: Foto: Michael Kappeler/dpa

- Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) appelliert an die Deutschen, möglichst auf private Reisen zu verzichten. Diese sollten auf das "absolut Notwendige" beschränkt werden, sagt der CSU-Politiker in Berlin.

- Bulgarien ruft wegen der Coronavirus-Epidemie den Notstand aus. Diese Maßnahme gelte bis zum 13. April, beschließt das Parlament einstimmig. Nun können Reiseverbote und Schulschließungen angeordnet werden. Die Polizei darf zudem eingreifen, wenn Quarantänevorschriften nicht beachtet werden.

- Der Kreml fordert Journalisten auf, die über Präsident Wladimir Putin berichten, nicht zu öffentlichen Veranstaltungen zu kommen, wenn sie sich unwohl fühlen. Das sei eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz der Kreml-Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Coronavirus, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow.

- Die EZB sollte Italien zufolge so schnell wie möglich am Kapitalmarkt aktiv werden und sicherstellen, dass die Länder der Euro-Zone nicht zu unterschiedliche Refinanzierungskosten hätten. Das fordert Alessio Mattia Villarosa aus dem Wirtschaftsministerium im Rom. "Wir brauchen einen radikalen Kurswechsel."

11.00 Uhr - Die Auswirkungen des Coronavirus haben den Absatz von Volkswagen drastisch schrumpfen lassen. Im Februar rollten weltweit 546.300 Fahrzeuge zu den Kunden, rund ein Viertel weniger als vor Jahresfrist, teilte der Konzern mit. Am stärksten war der Rückgang in China: Auf dem weltgrößten Automarkt sanken die Auslieferungen um 74 Prozent. Hier hatte das Virus zu Jahresanfang seinen Ursprung genommen und das öffentliche Leben wochenlang gelähmt. Inzwischen entspannt sich die Situation dort. Gedämpft wurde der Einbruch dadurch, dass Volkswagen in Nord- und Südamerika mehr verkaufte. In Westeuropa schrumpften die Auslieferungen um 3,5 Prozent. In den ersten beiden Monaten zusammen schlug der weltgrößte Autobauer weltweit knapp 1,4 Millionen Pkw, Lkw und Busse los, 14 Prozent weniger als im Vorjahr.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Olaf Scholz: Die Bundesregierung will im Zuge der Corona-Krise Milliardenhilfen für Firmen auf den Weg bringen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Olaf Scholz: Die Bundesregierung will im Zuge der Corona-Krise Milliardenhilfen für Firmen auf den Weg bringen

Foto: Markus Schreiber/AP

10.45 Uhr - Auch die chinesische Zentralbank lockert im Kampf gegen die Corona-Krise ihre Geldpolitik. Geschäftsbanken müssen künftig weniger Geld bei ihr als Sicherheitsreserve vorhalten, kündigt sie an. Der entsprechende Satz werde um 0,5 bis 1,0 Prozentpunkte gesenkt, für einige Kreditinstitute um zusätzliche 1,0 Punkte. Insgesamt sollen durch die Lockerung 550 Milliarden Yuan (umgerechnet 70 Milliarden Euro) mehr für langfristige Kredite an Firmen zur Verfügung stehen.

- Wegen der sich häufenden Corona-Fälle im Saarland kündigt die Sparkasse Saarbrücken an, insgesamt 25 ihrer 55 Filialen dichtzumachen, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Die Commerzbank schließt vier Filialen wegen ihrer Nähe zum Elsass, das zum Risikogebiet im benachbarten Frankreich zählt. Betroffen seien die Zweigstellen in Saarbrücken, Saarlouis, Landau und Kehl, sagt ein Commerzbank-Sprecher. Geldautomaten und die SB-Technologie wie Kontoauszugsdrucker seien weiterhin zugänglich, erklären beide Geldhäuser.

Die Deutsche Fußball Liga will bis Anfang April alle Spiele in der 1. und 2. Fußballbundesliga aussetzen

Die Deutsche Fußball Liga will bis Anfang April alle Spiele in der 1. und 2. Fußballbundesliga aussetzen

Foto: Michael Probst/ AP

10.30 Uhr - Die Deutsche Fußball Liga will den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga vom kommenden Dienstag an bis zum 2. April unterbrechen. Der Spieltag an diesem Wochenende solle aber so weit möglich weiter ohne Zuschauer in den Stadien stattfinden, teilte die DFL am Freitag mit.

- Die Deutsche Bank hält trotz wachsender Sorgen vor dem Absturz der Wirtschaft in eine Rezession beim Gewinn an ihrem Jahresziel fest. "Noch lässt sich nicht genau sagen, welche konkreten Auswirkungen Corona für die Wirtschaft haben wird", sagte Finanzvorstand James von Moltke dem "Handelsblatt". "Wenn sich die Wirtschaft nach einem scharfen Einbruch schnell wieder erholt, sehe ich bislang keinen Grund dafür, unser Ziel für dieses Jahr zu relativieren."

- Das Robert-Koch-Institut kann ein Szenario wie in Italien nach eigenen Angaben auch für Deutschland nicht ausschließen. Er hoffe aber nicht, dass es dazu komme, sagt RKI-Chef Lothar Wieler. Dem dienten die aktuellen Anstrengungen. Im besonders schwer betroffenen Italien seien einige Krankenhäuser zur Triage gezwungen, das heißt, sie müssten wegen Kapazitätsengpässen entscheiden, wer noch beatmet werde und wer nicht.

10.00 Uhr - Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier planen in der Coronavirus-Krise nach dpa-Informationen millliardenschwere Liquiditätshilfen für Firmen. Damit sollen Unternehmen und Arbeitsplätze geschützt werden. Außerdem soll es Stundungen von Steuern geben.

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland steigt. Das Robert -Koch-Institut schließt für die Bundesrepublik ein Szenario wie in Italien nicht aus

Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland steigt. Das Robert -Koch-Institut schließt für die Bundesrepublik ein Szenario wie in Italien nicht aus

Foto: Markus Schreiber / AP Photo

- Das Robert-Koch-Institut zählt 2369 Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Dies sei ein starker Anstieg um etwa 10 Prozent gegenüber dem Vortag, sagt RKI-Chef Lothar Wieler. Die meisten Fälle verzeichne Nordrhein-Westfalen mit 688 Infektionen.

- Niedersachsen schließt offenbar als nächstes Bundesland wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle Schulen. Sie bleiben nach dpa-Informationen von Montag an dicht. Nach zwei Wochen außerplanmäßiger Schließung würden am 30. März nahtlos zwei Wochen Osterferien beginnen.

Alle spanischen Minister sollen auf das Coronavirus getestet werden. Zuvor war bekannt geworden, das Spaniens Gleichstellungsministerin Irene Montero sich infiziert hat. Der Stellvertretende Premierminister Pablo Igelsias hat sich deshalb bereits in Quarantäne begeben.

- Wegen der Coronavirus-Pandemie will der Bringdienst Lieferando ab sofort Lieferungen anbieten, die ohne physischen Kontakt mit dem Kunden auskommen. Diese neue Maßnahme gelte für alle Restaurants auf der Plattform und solle in ganz Europa in Kraft treten, teilte die Lieferando-Mutter Takeaway mit. Die Lieferfahrer sind demnach angewiesen, beim jeweiligen Kunden zu klingeln und die Lieferung vor der Tür abzustellen.

- Wenige Tage nach seiner Rückkehr von Treffen mit US-Präsidentenberaterin Ivanka Trump und US-Justizminister William Barr in Washington ist der australische Innenminister Peter Dutton positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Er sei mit Fieber und Halsschmerzen in einem Krankenhaus unter Quarantäne gestellt worden, erklärte Dutton am Freitag.

- Tschechiens Regierung weist alle Rückkehrer aus sogenannten Hochrisikostaaten an, sich selbst in Quarantäne zu begeben. Insgesamt 18 Länder fallen unter die Regelung, darunter die Nachbarn Deutschland und Österreich, aber auch die USA und Japan. Bislang galt die Auflage nur für Italien.

Singapur verhängt Einsreisestopp für Reisende aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien

Singapur verhängt Einsreisestopp für Reisende aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien

Foto: ROSLAN RAHMAN / AFP

- Bayern will wegen des Coronavirus die Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen einschränken, um Alte und Kranke zu schützen. Jeder Patient und Altenheim-Bewohner solle pro Tag nur einen Besucher für maximal eine Stunde empfangen, sagt Gesundheitsministerin Melanie Huml. Personen, die mit einem Corona-Infizierten Kontakt gehabt hätten oder in Risikogebieten gewesen seien, sollten ganz auf Krankenbesuche verzichten. Ausnahmen seien möglich, etwa bei Sterbenden oder bei Eltern, deren Kinder im Krankenhaus lägen.

9.30 Uhr - Singapur verbietet von Sonntag an allen Ausländern die Einreise, wenn sie in den vergangenen 14 Tagen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien waren. Das gilt auch für Transit-Aufenthalte in dem südostasiatischen Stadtstaat, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Das Ganze gilt nicht für Menschen, die dauerhaft dort leben oder lange einen Pass des Staates haben. Sie sollen sich nach der Einreise in heimische Quarantäne begeben.

- Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire sichert allen Unternehmen, an denen der Staat beteiligt ist, Unterstützung bei der Abfederung der Folgen der Coronavirus-Epidemie zu. "Wir werden an ihrer Seite sein", sagt er dem Sender BFM TV mit Verweis auf Konzerne wie Air France KLM und Renault. Die Maßnahmen, die der Staat treffe, würden "Dutzende Milliarden" Euro kosten.

- "Die Wirtschaft ist als Ganzes betroffen", sagt der CDU-Politiker Hermann Gröhe im Bundestag mit Blick auf das eingeschränkte öffentliche Leben. Es gehe nicht mehr nur um unterbrochene Lieferketten. Weitere Liquiditätshilfen für Unternehmen seien deswegen notwendig.

09.00 Uhr - Berlin will ab nächster Woche stufenweise Schulen und Kitas schließen und den öffentlichen Nahverkehr auf ein Mindestmaß reduzieren. Das berichtet der Sender ntv unter Berufung auf den Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Die Schließung soll demnach am Montag mit den Oberstufenzentren beginnen.

- Die Kommunalwahlen in Bayern sollen am Sonntag trotz des Coronavirus wie geplant stattfinden. Alle Vorkehrungen dafür seien getroffen, sagt Ministerpräsident Markus Söder. Für die in zwei Wochen angesetzten Stichwahlen um Bürgermeister- und Landratsposten sollen alle Wähler von Montag an automatisch Briefwahl-Unterlagen zugesandt bekommen.

- Zwei Schweizer Finanzfirmen haben jeweils einen Coronavirus-Fall bestätigt. Beim Rückversicherer Swiss Re sei eine Person in Zürich betroffen, beim Vermögensverwalter Pictet eine in Genf. Beide Firmen hätten Massnahmen wie Desinfektionen und Quarantäne ergriffen.

- Die bayerische Staatsregierung will der Wirtschaft des Landes finanziell unter die Arme greifen. "Wir werden alles dafür tun, dass die bayerische Wirtschaft stabil bleibt", sagt Ministerpräsident Markus Söder in München. Das könne auch "erhebliche Auswirkungen auf die Haushalts-Architektur" haben.

8.45 Uhr - Während Fußballdeutschland noch debattiert, schaffen andere Ligen Fakten: Die US-Basketballliga NBA pausiert mindestens einen Monat lang. Die Pause werde "wahrscheinlich mindestens 30 Tage dauern", kündigte Commissioner Adam Silver am Freitag in einem Brief an die Fans an. Dies entspricht in etwa dem Rest der regulären Saison, die bis zum 15. April angesetzt ist. Ab dem 18. April stünden normalerweise die Playoffs an, die Finalspiele sollten am 4. Juni beginnen. Das "March Madness" genannte Meisterschaftsturnier der College-Basketballer fällt komplett aus.

8.30 Uhr - Schulen und Kindergärten in ganz Deutschland sollten nach Ansicht des Virologen Alexander Kekulé geschlossen bleiben, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Bundesweite Schließungen seien seiner Meinung nach "absolut alternativlos", sagte er am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Jedes infizierte Kind würde statistisch gesehen zwei bis drei andere Kinder anstecken. Das würde eine "Infektionslawine" auslösen, die nur schwer zu stoppen sei. Kekulé kritisierte: "Die Politik läuft hier leider seit Wochen der Entwicklung hinterher."

8.00 Uhr - Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern von Montag an alle Schulen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April werden alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen, berichten mehrere Medien. Damit sind in Bayern faktisch bis zum 20. April die Bildungseinrichtungen geschlossen. Die Staatsregierung will Details zum Vorgehen am Freitag (9.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz in München bekanntgeben.

7.30 Uhr - Die Lieferando-Kuriere stellen zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr das bestellte Essen nur noch an der Wohnungstür ab. Ohne physischen Kontakt solle auch die Übergabe der Bestellungen bei den Restaurants ablaufen, teilt der niederländische Essenslieferdienst Takeaway.com mit, der hinter der Marke steht. Die Maßnahme gelte europaweit. Takeaway.com ist unter anderem in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich und der Schweiz tätig.

5.30 Uhr - Singapur erlässt ein Einreiseverbot für Passagiere, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Deutschland, Italien, Spanien oder Frankreich aufgehalten haben. Das Gesundheitsministerium ruft zudem dazu auf, auf alle nicht notwendigen Reisen in diese Länder zu verzichten. Außerdem wird der Hafen für Kreuzfahrtschiffe geschlossen.

Leere Plätze in einem Münchener Kaffeehaus: Bayern schließt wegen der Coronavirus-Pandemie ab Montag alle Schulen

Leere Plätze in einem Münchener Kaffeehaus: Bayern schließt wegen der Coronavirus-Pandemie ab Montag alle Schulen

Foto: Peter Kneffel / dpa

- Die Pandemie gefährdet nach Ansicht eines Experten auch die Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften. Ein Verbot für Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern würde aber nur wenige sehr große Aktiengesellschaften treffen, sagte der Kapitalmarktrechtsexperte Frank Regelin von der Kanzlei Norton Rose Fulbright in Frankfurt. "Die meisten Hauptversammlungen sind viel kleiner." Insbesondere kleineren Gesellschaften ohne Erfahrung mit Online-Übertragungen empfehle er die Durchführung der Veranstaltungen unter strenger Berücksichtigung der Hygiene-Vorschriften. Es drohten sonst Anfechtungen, denn grundsätzlich handele es sich bei Hauptversammlungen um Präsenzveranstaltungen mit entsprechenden Regularien. "Keinem Aktionär darf die Teilnahme an einer Hauptversammlung verweigert werden", erklärte Regelin.

- In Italien ist die Zahl der Toten im Zuge der Coronavirus-Krise auf mehr als 1000 gestiegen. Das teilte der Zivilschutz am Donnerstag in Rom mit. Am Vortag waren es noch 827 Tote. Die Zahl der Infizierten stieg derweil auf mehr als 15.000 - das sind rund 2500 mehr als am Vortag. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat das Land seine Sperrmaßnahmen erneut deutlich verschärft. Seit Donnerstagmorgen bleiben die Geschäfte im ganzen Land geschlossen. Es gibt nur wenige Ausnahmen, so dürfen Lebensmittelläden, Apotheken, Tankstellen und Kioske weiter öffnen. Bars und Restaurants müssen ganz dichtmachen

5.00 Uhr - In China werden für Donnerstag acht neue Infektionen gemeldet. Am Mittwoch waren es 15 Fälle. Damit steigt die Zahl der Erkrankungen auf 80.813. Gleichzeitig geht das wirtschaftliche Leben allmählich wieder los: In der Provinz Hubei, wo die aktuelle Pandemie ihren Anfang nahm, nehme etwa die Autozulieferer-Industrie wieder die Arbeit auf, sagte Chinas Vize-Industrieminister Xin Guobin am Freitag.

4.30 Uhr - Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, warnt vor dem "immensen wirtschaftlichen Schaden" durch die die Corona-Pandemie und fordert schnelle Staatshilfen. "Mehr als die Hälfte der Unternehmen spürt bereits jetzt negative Auswirkungen durch das Virus", schreibt Müller in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt".

4.00 Uhr - Verschiedene Prominente aus Politik, Wirtschaft und Sport melden mittlerweile Infektionen. Dazu gehören nach dem Schauspieler Tom Hanks, der aktuell in Australien in Quarantäne sitzt, nun etwa Sophie Trudeau, Ehefrau des kanadischen Premierministers Justin, Mikel Arteta, Teammanager des FC Arsenal, und Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea.

3.00 Uhr - Belgien schließt wegen des Coronavirus alle Cafés, Restaurants und Diskotheken. Die Schulen stellen den Unterricht ein, alle Sport- und Kulturveranstaltungen werden abgesagt, wie Ministerpräsidentin Sophie Wilmès nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am späten Donnerstagabend in Brüssel sagte. Eltern, die arbeiten müssen, könnten ihre Kinder jedoch weiterhin zur Betreuung in die Schulen schicken. Großeltern sollten die Enkelkinder nicht hüten, weil sie zu einer besonderen Risikogruppe gehören.

- Auch Portugal schließt wegen der Ausbreitung des Coronavirus alle seine Schulen. Wie Ministerpräsident António Costa am Donnerstagabend mitteilte, beginnen die Schulschließungen am Montag und dauern bis zum Osterwochenende. Der eigentlich für 30. März geplante Beginn der Osterferien wird damit um zwei Wochen vorgezogen.

1.30 Uhr - Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus werden im Saarland ab kommendem Montag alle Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen. Dies geschehe aufgrund der Situation des Saarlandes als Grenzland zum Risikogebiet Grand Est in Frankreich, teilte die Staatskanzlei in der Nacht zu Freitag mit. Die Einrichtungen werden demnach bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Eine Notbetreuung für Familien werde sichergestellt.

00.30 Uhr - Der Formel-1-Auftakt in Melbourne ist wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt worden. Diese Entscheidung teilte die Formel 1 zusammen mit dem Motorsport-Weltverband FIA und dem lokalen Veranstalter am Freitag mit.

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