Dienstag, 19. November 2019

Zuviel Regulierung? Booking.com baut offenbar massiv Belegschaft in Berlin ab

Baut nach Arbeitsrechtsstreitigkeiten offenbar Jobs in Berlin ab: Booking.com-Chefin Gillian Tans
imago/ZUMA Press
Baut nach Arbeitsrechtsstreitigkeiten offenbar Jobs in Berlin ab: Booking.com-Chefin Gillian Tans

2. Teil: Booking.com ist längst mehr als eine Hotelbuchungsplattform

Noch im April hatte Tans in einem Interview Berlin gelobt. Die Stadt sei "wirtschaftlich gesehen ein hervorragender Standort, wenn es darum geht, Nachwuchskräfte zu gewinnen." Auch weil in der Hauptstadt so viele Menschen aus aller Welt lebten. Anfang des Monats kritisierte sie indes die Regulierungslast, mit der Unternehmen wie booking.com in Europa konfrontiert seien.

Booking.com befindet sich derzeit in einer umfangreichen Umbauphase. Gestartet als klassische Hotelbuchungsplattform hat das Unternehmen sein Geschäftsmodell zuletzt umfassend erweitert. Neben Hotels bietet das Unternehmen mittlerweile auch andere Unterkünfte auf seiner Plattform sowie Aktivitäten und Ausgeh-Deals an.

Außerdem hat sich der gleichnamige Mutterkonzern, der neben der Hotelbuchungsseite auch die Flugsuchmaschine Kayak, Rentacars.com und den Restaurant-Reservieungsservice OpenTable betreibt, kürzlich mit dem chinesische "Uber" Didi-Chuxing zusammengetan, um die Kräfte zu bündeln.

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