Sonntag, 21. April 2019

Run auf Kryptowährungen Blockchain - so geht das bessere Bitcoin-Investment

Blick in einen Serverraum: Rechenkapazität ist Trumpf im Kampf um die Vorherrschaft in der Blockchain

2. Teil: Erste ETFs für das Thema Blockchain angekündigt

Wo müssen Anleger also investieren, wenn Sie auf die Zukunft der Blockchain wetten wollen? Wie so oft gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, und jeder Investor sollte sich zunächst überlegen, wie groß das Risiko ist, das er bereit ist, einzugehen. Relativ unproblematisch dürften Investments in Aktien großer Technologie-Konzerne wie Apple oder IBM sein. Praktisch alle diese Branchengrößen beschäftigen sich inzwischen mit dem Thema Blockchain und werden künftig wohl einen Teil ihres Geschäfts auf dem Gebiet machen.

Das Problem: Bei solchen Großunternehmen spielt die Blockchain derzeit meist noch eine untergeordnete Rolle, und entsprechend gering ist der Einfluss, den dieser Bereich selbst im Erfolgsfall auf die Geschäftsergebnisse und damit den Aktienkurs haben kann. Als Alternative bietet sich daher das Investment in kleinere Unternehmen oder gar Start-ups an, die komplett auf die Blockchain ausgerichtet sind. Das Tech-Magazin "t3n" beispielsweise lenkt die Aufmerksamkeit speziell auf Unternehmen wie Digitalx sowie die britische Coinsilium Group.

In diesen Fällen wiederum ist das Risiko des Investors ziemlich groß, denn noch weiß kaum jemand, welche der vielen hundert aufstrebenden Firmen im Bereich Blockchain am Ende wirklich Erfolg haben werden. Sicher scheint dagegen, dass zahlreiche Aspiranten scheitern und ihren Anlegern damit Verluste bescheren werden.

Als Alternative erscheint daher der Kauf spezialisierter Fonds eine gute Lösung zu sein, die allerdings in diesem Bereich noch äußerst rar gesät sind. Laut US-Website Marketwatch haben just in dieser Woche mit Amplify ETFs sowie Reality Shares erstmals zwei US-Anbieter von börsengehandelten Fonds, sogenannter ETFs, Produkte angekündigt, die speziell auf die Blockchain zugeschnitten sein sollen.

Christoph Rottwilm auf Twitter

Zur Begründung des Vorhabens verweist der Chef einer der beiden Firmen ebenfalls auf Kostolanys den Vergleich mit den Goldgräbern und den Schaufeln. Es handele sich um ein "Schaufel und Hacke"-Spiel, sagt er "Wir wollen nicht nur das Gold verkaufen, sondern auch das Equipment, das zu dessen Förderung benötigt wird."

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