Donnerstag, 22. August 2019

iPhone-Hersteller zahlt 1 Mrd Dollar Warum Apple Intels Smartphone-Modem-Sparte kauft

Logo an einem Apple-Store: Der Kauf von Intels Smartphone-Modem-Sparte bringt Apple eine weitere Schlüsseltechnologie ins Haus
Regis Duvignau/REUTERS
Logo an einem Apple-Store: Der Kauf von Intels Smartphone-Modem-Sparte bringt Apple eine weitere Schlüsseltechnologie ins Haus

Apple holt sich mit einem milliardenschweren Zukauf eine weitere Schlüsseltechnologie für seine iPhones ins eigene Haus: Der Konzern kauft Intel die Mehrheit seiner auf Smartphone-Modems spezialisierten Sparte ab. Mit dem etwa eine Milliarde Dollar schweren Deal werden rund 2200 Mitarbeiter zu Apple wechseln, ein großer Teil davon in Deutschland.

Apple holt sich mit einem milliardenschweren Zukauf eine weitere Schlüsseltechnologie seiner iPhones ins eigene Haus: Der Konzern kauft Intel die Mehrheit seiner auf Smartphone-Modems spezialisierten Sparte ab. Über die Pläne hatte das "Wall Street Journal" bereits vor einigen Tagen berichtet.

Mit dem etwa eine Milliarde Dollar schweren Deal werden rund 2200 Mitarbeiter zu Apple Börsen-Chart zeigen wechseln, ein großer Teil davon in Deutschland. Intel Börsen-Chart zeigen wird weiterhin die Möglichkeit haben, Mobilfunk-Modems zum Beispiel für PCs, autonome Autos sowie vernetzte Geräte im Internet der Dinge zu entwickeln, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

Modems sorgen dafür, dass sich die Smartphones in Mobilfunk-Netze einwählen können. Das allein macht sie zu einem zentralen Bauteil der Computer-Handys - und mit den kommenden superschnellen 5G-Netzen wird ihre Bedeutung noch weiter steigen.

Apple holt sich vermehrt Schlüsseltechnologien ins eigene Haus

Der Zukauf passt zu Apples Strategie, die wichtigsten Technologien für seine Geräte selbst in der Hand zu haben. Das Paradebeispiel dafür war die Entscheidung, eigene Prozessoren für iPhones und iPads sowie die Computer-Uhr Apple Watch zu entwickeln. Das gibt dem Konzern unter anderem die Möglichkeit, Leistung und Architektur der Chips an die Bedürfnisse der Geräte anzupassen. Dabei konnte Apple mehrfach die Innovationstempo vorgeben:

So bekamen die iPhones seinerzeit als erste Smartphones Chips mit 64-Bit-Technologie für mehr Leistung sowie Prozessoren auf Basis von 7-Nanometer-Technik, bei der Schaltkreise enger gesetzt werden können.


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Bei den Modems ist Apple bisher dagegen stark von Zulieferern abhängig gewesen - vor allem Qualcomm und Intel. Qualcomm Börsen-Chart zeigen ist ein bekannter Anbieter in der Branche und liefert neben Modems auch die Hauptprozessoren vieler Android-Smartphones. Das Geschäftsmodell des Konzerns ist jedoch umstritten, vor allem wegen seiner Politik, den Kauf einer Lizenz für seine Patente zur Voraussetzung für Chip-Lieferungen zu machen.

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